Im Bann der Sex-Bomben

  • Aktualisiert am 14.01.2012

LOS ANGELES – Nicht nur die «Black Eyed Peas», auch die Zuschauer sahnten an den gestrigen «American Music Awards» ab. Schliesslich zeigten sich Nelly Furtado, Gwen Stefani & Co. von ihren sexiesten Schoggi-Seiten.

«The Black Eyed Peas» sind die grossen Abräumer bei den diesjährigen «American Music Awards». Das Hip-Hop-Quartett wurde als beste Band in den Kategorien Soul/R&B und Rap/Hip-Hop ausgezeichnet sowie für «Monkey Business» als bestes Album. Die Preise, die als zweitwichtigste Musikauszeichnung in den USA nach den Grammys gelten, wurden gestern Abend in Los Angeles verliehen. Jeweils zwei Awards erhielten die Red Hot Chili Peppers, Kelly Clarkson, Mary J. Blige und Rascal Flatts.

Zum besten männlichen Rockpop-Künstler wurde Sean Paul gewählt, in der Kategorie Soul und R&B ging der Preis an Oscar-Preisträger Jamie Foxx beziehungsweise Mary J. Blige. Die Souldiva erhielt ausserdem einen Award für ihr Album «The Breakthrough». Sie nahm den Preis von Überraschungsgast Britney Spears entgegen, die in einem cremefarbenen, tief dekolletierten Kleid und mit langer blonder Mähne erschien.

Nickelback wurden für ihre Platte «All the Right Reasons» ausgezeichnet. In der Kategorie Latin Music konnte sich Shakira über einen Preis freuen. Eminem wurde als bester Rapper geehrt. Die Preis in der Kategorie Country gingen an Faith Hill, Toby Keith und Tim McGraw. Carrie Underwood erhielt den Preis als beste Newcomerin. Leer ging hingegen Mariah Carey aus. Dies, obwohl die Diva drei Nominationen hatte.

Beyoncé – gewohnt atemberaubend im hautengen, glitzernden Minikleid – eröffnete die dreistündige Show im «Shrine Auditorium» mit ihrem Hit «Irreplaceble». Es folgten Auftritte der ebenfalls leicht bekleideten Pussycat Dolls und von «sexy Hexy» Nelly Furtado. Weiter gings mit einer überaus ansehnlichen Gwen Stefani, die ein halbes Jahr nach der Geburt ihres Sohnes ihr Bühnencomeback feierte und die Single «Wind It Up» von ihrem neuen Album «The Sweet Escape» vorstellte. Weniger etwas für die Augen als für die Ohren war Lionel Richie, der ein Medley seiner grössten Hits präsentierte und Rapper Snoop Dogg.

Folgende Stars wurden auch an der grossen Musik-Sause gesichtet: Sharon Stone, Christian Slater, Paris Hilton, Nicole Richie, Ashlee Simpson, Jack Black, John Mayer, Newcomerin JoJo, Katherine McPhee, Tori Spelling und Sex-Bombe Carmen Electra an der grossen Musik-Sause.

Die «American Music Awards» werden in einer Umfrage unter 20’000 Teilnehmern aus einer Liste der umsatzstärksten Künstler vergeben.

Pop-Rock
Bester Künstler: Sean Paul
Beste Künstlerin: Kelly Clarkson
Band, Duo oder Gruppe: Red Hot Chili Peppers
Album: «All the Right Reasons», Nickelback
Soul-R&B
Bester Künstler: Jamie Foxx
Beste Künstlerin: Mary J. Blige
Band, Duo oder Gruppe: The Black Eyed Peas
Album: «The Breakthrough», Mary J. Blige
Country
Bester Künstler: Toby Keith
Beste Künstlerin: Faith Hill
Band, Duo oder Gruppe: Rascal Flatts
Album: «Greatest Hits Volume 2», Tim McGraw
Rap/Hip-Hop
Bester Künstler: Eminem
Band, Duo oder Gruppe: The Black Eyed Peas
Album: «Monkey Business,» The Black Eyed Peas
Adult Contemporary
Kelly Clarkson
Latin Music
Shakira
Alternative Music
Red Hot Chili Peppers
Contemporary Inspirational
Kirk Franklin
Breakthrough
Carrie Underwood
T-Mobile Text-In Award
Rascal Flatts
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