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Monika Kaelin sorgt sich um Fussball-Idol Fritz Künzli. (Toini Lindroos)
Neun Tage lag Fritz Künzli (64) im Spital. Die Ärzte hatten sein Leben in letzter Minute gerettet – eine beidseitige Lungen-Embolie (Blick.ch berichtete)! Jetzt ist das Schweizer Fussball-Idol wieder zu Hause. BLICK hat ihn und seine Frau Monika Kaelin (53) besucht.
Künzli ist noch sehr schwach. 8 Kilo hat er im Krankenhaus verloren. Seine Stimme ist matt. Er ist ständig müde. «Sitzen und gehen bereiten mir besonders Mühe», flüstert er. «Alles strengt mich an. Ich muss viel liegen.»
«Wenn er ruhig atmet, kann ich einschlafen»
Monika Kaelin ist gezeichnet von der grossen Sorge um ihren Fritz: Die sonst immer so fröhliche Entertainerin wirkt nachdenklich. Betrübt. Jede Nacht ist sie da, die Angst, dass es ihrem Fritz plötzlich wieder ganz schlecht geht.
«Ich schaue mehrmals in der Nacht nach, ob es meinem Fritz gut geht. Wenn er ruhig neben mir atmet, kann auch ich wieder einschlafen», sagt sie.
Das Drama am vorletzten Sonntag: Künzli musste mitten in der Nacht von seiner Frau notfallmäs-sig ins Spital Hirslanden in Zürich gefahren werden. Er hatte starke Schmerzen in der Brust. Atemnot. Kaelin: «Ich glaubte, ich verliere meinen Fritz».
Doch Fritz gab nicht auf, ein Kämpfer wie einst auf dem Fussballplatz. Und Fritz gewann.«Ein Wunder. Gott sei Dank», sagt Monika Kae-lin. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht.
«Ich will ihn doch nur wieder aufpäppeln»
Im grünen T-Shirt, schwarzen Trainerhosen und dunklen Socken liegt Fritz Künzli auf dem Sofa im Wohnzimmer. «Schatz, trink noch einen Tee und nimm ein paar Guetzli», fordert seine Frau ihn auf. Fritz winkt benommen ab.
Monika holt eine selbstgebackene Apfelwähe aus der Küche. «Ich will ihn doch nur wieder aufpäppeln», sagt sie fürsorglich. Er lächelt sanft: «Es ist schön, mich von Monika verwöhnen zu lassen.»
Langsam kehrt sein Appetit zurück: «Am liebsten hätte ich jetzt Kalbfleisch-Adrio und Nüdeli», sagt er. Seine Frau ergänzt: «Und zum Abendessen gönnen wir uns auch ein Glas Wein.» Monika umarmt ihn: «Gell, Fritz, nun schauen wir nach vorn. Die Ärzte haben gesagt, du wirst wieder ganz der Alte.»