«Ich hatte einen Joint»

OTTAWA – Von wegen astreines Sauberfrau-Image: Céline Dion hat eine dunkle Vergangenheit.

  • Publiziert: 08.01.2008, Aktualisiert: 13.01.2012
play Céline Dion: Von wegen Sauberfrau-Image. (WireImage.com)

Hartnäckigkeit und viel Geduld waren gefordert, als ein Journalist des Onlinedienstes «Me-Me-Me» hinter Céline Dions schneeweisse Weste blicken wollte. Aber seine Ausdauer hat sich bezahlt gemacht. Beim dritten Nachfragen rückte der kanadische Pop-Star mit der Sprache raus. Und verriet so manches aus ihrer Vergangenheit.

Hat sie eine unartige Seite? Céline Dion: «Ich glaube nicht. Ich bin ein braves Mädchen und kein Unruhestifter. Ich nehme keine Drogen und trinke keinen Alkohol.» Hat sie wirklich nie Drogen genommen? «Niemals!» Nicht einmal einen kleinen Zug? «Das erste und letzte Mal hatte ich einen Joint, als ich in Holland war. Aber dort ist es ja legal. Ich habe nur einmal daran gezogen!»

Und wie sieht es in hochprozentigen Angelegenheiten aus? Auch hier relativiert die bald 40-Jährige ihre Aussage und meint: «Gelegentlich trinke ich ein Gläschen Champagner.» Etwas angesäuselt war Madame aber noch nie? «‹Angesäuselt›? Was bedeutet das?» Dann kommt es ihr doch noch in den Sinn. Vor einiger Zeit hatte sie in einem Club in Las Vegas drei doppelte Tequilas. Und damit hat es sich.

Der Interviewer versucht ein letztes Mal, Frau Dion aus der Reserve zu locken: Wenn Sohnemann Réné-Charles (6) sich irgendwann einmal als schwul outen würde – wie würde sie darauf reagieren? «Ich will meinen Sohn dazu bringen, mit mir über alles sprechen zu können. Ich stehe zu ihm und ich wollte ihn. Wenn er also schwul ist, dann ist er nicht weniger mein Sohn und nicht weniger glücklich!» (mky)

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