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«Ostschweizer Männer sind total sexy.» – «Er ist wirklich ein Hübscher, aber ich habe schon einen Freund.» – «Er hat wunderschöne strahlende Augen.» Kein Zweifel: Mister Schweiz Stephan Weiler ist bei Schwulen hoch im Kurs – auch bei den 20 Anwärtern auf den Mister-Gay-Titel, die am Samstag gemeinsam mit Weiler auftraten.
Während er sonst schon öfters als «Mister Langweilig» bezeichnet wurde, wissen schwule Männer seine Qualitäten zu schätzen. «Äusserlich hat er was, das Schwule extrem anzieht», so Jazzmin Dian Moore, Miss Drag Queen 2008. Gemeinsam mit ihr und dem amtierenden Mister Gay Sven Müller präsentierte Weiler am Samstag im Zürcher Club Vertigo den «Pink-Cross-Drink» des nationalen Dachverbands der schwulen Männer in der Schweiz.
Nicht nur wegen der schönen Augen kommt er bei Homosexuellen gut an. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der bekennende Hetero für schwule Interessen einsetzt: An der «Gay Pride» in Biel beispielsweise lief er für die Rechte von Schwulen mit und ist damit der erste Mister Schweiz der sich derart aktiv für diese Anliegen einsetzt. Er wolle sich ganz allgemein für Randgruppen stark machen: «Ich war früher ein Aussenseiter», begründet er sein Engagement. «Ich rauchte nicht und ging nicht in den Ausgang.» Deshalb wisse er, was es heisse, zu einer Randgruppe zu gehören. Er sei aber nicht der Mister der Schwulen, betont er. Dafür gebe es immer noch den Mister Gay.
Für Weiler ist aber klar: Irgendwann müssen die Mister-Gay- und die Mister-Schweiz-Wahlen fusionieren. Das brauche aber Zeit: «Heute hat man als homosexueller Kandidat bei den Mister Schweiz Wahlen noch Schwierigkeiten.» Sagts und gibt seiner Freundin Jasmin – die während des gesamten Anlasses dicht neben ihm stand – ein Küsschen. Ob sie ihren Stephan nicht alleine unter so viele schöne Männer lassen wollte? «Nein, Frauen fliegen auch alle auf ihn», lacht sie «ich muss mit beidem umgehen können.» (ab)
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«Äusserlich hat er was, das Schwule extrem anzieht», meint Miss Drag Queen Jazzmin. (Sandro Bross)