Gstaads no, Italo-Prinz?

GENF/GSTAAD – Prinz Emanuele Filiberto kann von der Schweiz wohl nicht genug bekommen und verbrachte samt Kind und Kegel die Ski-Ferien in Gstaad. Aber warum mit so einer miesen Miene?

  • Publiziert: 03.03.2008, Aktualisiert: 14.01.2012

«Die Schweiz ist wunderbar. Aber mein Herz schlägt für Italien», verriet Prinz Emanuele Filiberto im letzten Herbst der «Tribune de Genève» und packte im Januar dieses Jahres samt Familie seine Köfferchen und zog nach Italien.

Und trotzdem: Ganz ohne Schweiz kann der Urenkel des letzten italienischen Königs Umberto II. nun doch nicht sein. Mit seiner Frau, der Schauspielerin Clotilde Courau und den gemeinsamen Kindern verbrachten sie ihre Ski-Ferien in Gstaad. Hier lebt noch Filibertos Vater Vittorio.

Aber wieso ist kein einziges Lächeln auf ihren Gesichtern zu sehen? Herrscht Liebes-Flaute im kalten Schnee? Oder ist die Trauer einfach so gross, dass sie bald schon wieder «Schweiz, ade» sagen müssen?

Wir werden es wohl nie erfahren. Zurück bleiben diese Erinnerungsfotos der royalen Ski-Ferien. (mky)

Gut zu wissen

Emanuele Filiberto Umberto Reza Ciro René Maria von Savoyen lebte seit seiner Geburt (* 22. Juni 1972) im Exil in Genf. Wegen enger Beziehungen zwischen seiner Familie zum Diktator Mussolini war die Königsfamilie nach dem 2. Weltkrieg verbannt worden. Erst über 50 Jahre später erlaubte ihnen Italien die Rückkehr.
play Auch Clotilde guckt nicht sonderlich glücklich aus der Wäsche. (DR)

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