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Dass unser Mister Schweiz im grössten Doppeldecker der Welt mitfliegt, war gar nicht vorgesehen.
Wielandt spielte am White-Turf-Pferderennen in St. Moritz nur den Glücksbringer bei der Verlosung des Alpenflugs.
Nur – der Gewinner wollte seinen Preis nicht haben. Da packte Wielandt seine Chance: «Die haben wohl Angst, dann fliege halt ich.» Ein Mann, ein Wort. Und schon donnert der Sternmotor der 30 Jahre alten Antonov An-2 los. Wielandt freut sich wie ein kleines Kind. «Sie tönt wie der Lastwagen, den ich im Militär fahre.»
In der Luft darf er sogar selber ans Steuer. «Der Traum vom Selbst- fliegen wird wahr.»
Und tatsächlich. Alles geht nach Plan. Noch. Wielandt zirkelt zwischen den verschneiten Bergspitzen des Engadins durch, ruft immer wieder ins Mikrofon: «So cool, so cool.»
Dann übergibt er das Steuer einem Kollegen. Und der fabriziert mit der Maschine plötzlich einen Bocksprung – so heftig, dass es alle Insassen von den Sitzen reisst. Und unser Mister Schweiz ist plötzlich so weiss wie das verschneite Panorama unter ihm.
«Einen solchen Schrecken habe ich beim Fliegen noch nie erlebt», ist alles, was er herauskriegt.
Aber noch vor der Landung hat sich Tim Wielandt wieder gefangen. Und verspricht dem Piloten: «Ich komme wieder.»
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Mister Schweiz Tim Wielandt bestigt gut gelaunt die alte Antonov. (Werner Bucher)