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Der ehemalige britische Popstar Gary Glitter hat sich geweigert, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in Vietnam nach Grossbritannien auszureisen. Nach Angaben der BBC täuschte er im Flughafen Bangkok einen Herzanfall vor.
Der 64-Jährige habe in Thailand nicht, wie angeordnet, die Maschine nach England bestiegen, teilte das Aussenministerium in London in der Nacht auf heute mit. Er befinde sich stattdessen immer noch am Flughafen.
Glitter war gestern nach fast drei Jahren Haft in Vietnam freigekommen (Blick.ch berichtete). Nach Medienangaben forderte er am Flughafen in Bangkok, statt nach London nach Singapur oder in ein anderes asiatisches Land fliegen zu dürfen. Die Behörden in Thailand verweigerten ihm dies allerdings.
Glitter war 2006 in Vietnam verurteilt worden, weil er zwei Mädchen sexuell missbraucht hatte. In seinem Heimatland war er 1999 wegen Besitzes von Kinderpornographie zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Bei einer Ankunft in Grossbritannien müsste er sich unter anderem in ein Register für Sexualtäter eintragen. Ob Glitter deshalb einen auf sturen Bock macht? (SDA)