
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Lauriane Gilliéron: 118´207 Unterschriften gegen den Handel mit Katzenfellen. (Keystone)
Erst geht es geschlagene vier Stunden, bis sich Laurie-Ann Gill – wie sie sich in Hollywood nennt – für ein Telefoninterview bei BLICK meldet. Dann endlich.
«Hi», sagt Miss Schweiz 2005 Lauriane Gilliéron (23). «Can we do the interview in english?»
Äh, wie bitte? Bis jetzt haben wir auf Deutsch kommuniziert. Die Welsche kann das sehr gut.
Dann halt in Englisch über ihr Engagement für Büsis – sorry, cats.
«When I heard what’s going on in Switzerland with the cats, I was shocked and ashamed to be Swiss», sagt Lauriane in affektiertem L.A.-Slang.
Auf Deutsch: Sie hat gehört, was in der Schweiz mit den Büsis passiert, war geschockt und schämte sich, Schweizerin zu sein.
Harte Worte von Laurie-Ann Gill. Wie ein richtiger Hollywood-Star setzt sich Miss Möchtegern-Filmstar für Tiere ein.
Gestern war sie für die welsche Tierschutzorganisation «SOS Chats» in Bern und übergab dem Bundesrat eine Petition mit 118 207 Unterschriften. Darunter auch die von Michael Schumacher und Brigitte Bardot. Sie verlangen, dass der Handel mit Katzenfellen in der Schweiz verboten wird.
Catwoman Lauriane: «You know, cats are my babys. They give so much love.» Zu deutsch: Katzen sind Laurianes Babys und sie geben ihr so viel Liebe. Bei Mom and Dad in Prilly VD warten die Büsis «Teaspoon» und «Megan» auf ihr Hollywood-Mami.
Heute reiste Laurie-Ann Gill bereits wieder nach L.A. Es liegen zwar keine konkreten Filmprojekte an, «but many castings». Also viele Vorstellungsgespräche fürs Filmgeschäft. Am Englisch sollte ihre Hollywood-Karriere jedenfalls nicht scheitern, you know.