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Der Ur-Enkel des letzten deutschen Kaisers und Ehemann von Prinzessin Caroline von Monaco lag zwölf Tage lang auf der Intensivstation eines monegassischen Spitals. Zurzeit erholt er sich in einer Klinik in Schruns.
Und gibt über sein Leben beweitwillig Auskunft. Die Krankheit habe seine Einstellung zum Leben «eindeutig» geändert, sagte er in Interviews mit mehreren Zeitungen.
«35 Jahre lang war mein Lebensstil mehr als hart.» Er könne heute nicht mehr so agieren wie als junger Mann, sagte der 51- Jährige. «Von nun an muss ich kleinere Schritte machen», sagte er unter anderem der «Kleinen Zeitung».
Die Todessehnsucht hat ihn nicht gepackt: «Ich habe (zum Sterben) aber noch keine Lust. Meine Tochter ist erst fünf», sagte Ernst August. Deshalb wolle er nach der Krankheit einen «echten Schlussstrich» machen.
«Mein Problem ist, dass ich nicht Nein sagen kann. Wenn mich jemand anruft und will, dass ich einen saufen komm, dann mach ich das. Nun werde ich aber lernen müssen, mich rar zu machen. Dann wird man mich auch nicht mehr anrufen.»
Auch sein behandelnder Arzt Christian Schenk ist zuversichtlich. «Er wusste schon lange, wie es um ihn steht, nur fehlte ihm die Kraft, entsprechend zu handeln. Meiner Meinung nach ist er nun stark genug.»
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Wegen seiner Erkrankung konnte Ernst August nicht an der Beerdigung seines Schwiegervaters Fürst Rainier teilnehmen. (AP)