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Seit dem Tod des magersüchtigen brasilianischen Models Ana Carolina Reston im November 2006 (Blick Online berichtete) herrschte in der Modebranche Einigkeit, dass man in Zukunft darauf verzichten wolle, halb verhungerte Models über den Laufsteg zu schicken.
Bei der «Australian Fashion Week» in Sydney scheint das noch nicht ganz angekommen zu sein. Jedenfalls führte dort am Dienstag unter anderem dieser Hungerhaken Kleider des Labels «FashionAssasin» («Mode Attentäter») vor.
Das könnte nun Folgen für die Firma haben. Simon Lock, Boss der «Australian Fashion Week», drohte im Interview mit dem Zeitung «Daily Telegraph»: «Falls irgendein Designer mit Absicht unterernährte Models auf den Laufsteg geschickt hat, um für Publicity zu sorgen, dann werde ich sicher stellen, dass er nie wieder bei der ‹Australian Fashion Week› teilnehmen darf.» (tet)
So dünn, dass es fast schon beim Hinschauen weh tut: Ein Mager-Model bei der «Australian Fashion Week».- Reuters