Die 3-Tage-Brust

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • von Jean-Claude Galli
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Die 16 Mister-Schweiz-Kandidaten sind bekannt. Und die Frauenwelt ist gespalten: Brusthaare ja oder nein? Urwald, getrimmt oder glatt wie ein Baby-Po? Der SonntagsBlick liefert intime Einblicke.

Denzo Blumenthal (31), Mister Schweiz 2005, gesteht: «Heute lasse ich meine Brusthaare wieder spriessen.» Glattgeputzt hat er damals die Wahl gewonnen und immer wieder nachschneiden müssen. «Was ich alles angestellt habe mit dem Rasiermesser ...», erinnert er sich schmunzelnd.

Im Zeitalter der Metrosexualität wird landauf landab heiss diskutiert: Dürfen echte Kerle ihre Brusthaare rasieren? Und was verbirgt sich unter den Hemden der aktuellen Mister Schweiz-Kandidaten?

Für Raphael Stocker (28), Polizist aus Zürich, eine klare Sache: «Ich bin vom Typ her sehr wenig behaart und finde den Kahlschlag sexy. Ich habe mir das Rasieren bereits lange vor der Wahl angewöhnt.» Der Solothurner Servicetechniker Roland Glutz (23) setzt ebenfalls das Messer an: «Ich bin ein aalglatter Typ», witzelt er. «Mein Haarwuchs ist ganz normal, aber ich finde ‹blutt› schöner. Seit fünf Jahren stehe ich einmal pro Woche vor dem Spiegel und greife durch.» Auch Matthias Goldinger (21), Zimmermann aus Lommis TG, zeigt blank: «Bei mir spriesst von Natur aus eher wenig. Eigentlich könnte ich die Haare sogar stehen lassen, doch habe ich mir die Prozedur jetzt angewöhnt.»

Berufssoldat Oliver Laffer (26) und Banker Daniel Dzialowy (23) dagegen lassen der Natur ihren freien Lauf: «Ich bin ein stark behaarter Typ. Meine Freundin Corinne hat mir nahegelegt, unbedingt ‹nature› beim Casting zu erscheinen. Prompt hat mich die Jury für meinen Mut gerühmt», erzählt Laffer. Ganz grenzenlos lässt auch er nicht wuchern. «Ich trimme mir die Haare regelmässig auf ein vernünftiges Mass herunter.»

Auch Dzialowy schwört auf Brusthaare. «Ich habe einen regelmässigen, nicht sehr intensiven Wuchs. Ein Mal im Monat Trimmen reicht bei mir. Ich finde es toll, dass uns die Jury so akzeptiert hat, wie wir sind.» Dazu Urs Brülisauer (36), Organisator der Mister Schweiz-Wahl: «Wir machen den Kandidaten keine Vorschriften. Sie sollten einfach gepflegt daherkommen und nicht gerade einen ‹Urwald› präsentieren. Unser Ziel ist es, dass der jeweilige Typ am besten zur Geltung kommt.»

Nach dem 3-Tage-Bart kommt also die 3-Tage-Brust. Beauty-Spezialist Joerg Kressig (45): «Der Trend geht klar in diese Richtung (siehe Box).» Sandro Bross (39) pflichtet ihm bei: «Trimmen sieht gut aus.» Der Badener Star-Figaro zeichnet für die Haarpracht der Mister Schweiz-Kandidaten verantwortlich.

Und die Frauen? Jubaira Bachmann (29), Viva-Musikchefin: «Ich finde es am schönsten natürlich. Auch Model Monika Erb (27) hat keine Berührungsängste: «Natürlich ist ok, einfach bitte kein Urwald.» Einzig Ex-Miss Schweiz Jennifer Ann Gerber (26) ist etwas skeptisch: «Für mich sollte es schon möglichst wenig sein, vorzugsweise ohne. Der Körper fühlt sich geschmeidiger und weicher an. Und die Muskeln kommen besser zur Geltung.»   

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People & TV

Wer von den Mister Schweiz Kandidaten ist Ihr Favorit?»

  • 3% Hervé Aubert (29)
  • 7% Marco Bühler (22)
  • 7% Andrea Daldini (28)
  • 4% Daniel Dzialowy (23)
  • 9% Roger Ehrler (28)
  • 4% Stefan Flury (29)
  • 3% Roland Glutz (23)
  • 8% Matthias Goldinger (21)
  • 7% Oliver Laffer (26)
  • 12% Arnaud Quarré de Champvigy (26)
  • 6% Silvan Salzmann (29)
  • 5% David Sampson (25)
  • 6% Raphael Stocker (28)
  • 4% Bruno Tobler (24)
  • 4% Ilario Toma (23)
  • 12% Stephan Weiler (23)