ZÜRICH – Seine Föhnwelle sitzt noch perfekter als seine Töne: Hansi Hinterseer ist als Schlagerstar kein Einfädler. Und zu uns kommt er auch.
Zu beneiden ist er ja, der Hansi. Hat der stets gut gelaunte Tiroler doch seine beiden Leidenschaften zum Beruf gemacht – und feiert damit Erfolge am Laufmeter.
Singen statt schwingen: Seit der einstige Slalomspezialist Stöcke gegen Mikrofon eingetauscht hat, sind seine Fans nicht weniger geworden, ganz im Gegenteil.
Frauen jeglicher Reife geraten ins schwärmerische Schunkeln, wenn der fesche Hansi Hits wie «Du gehts heut Nacht nicht allein nach Haus» oder «Wenn man sich lieb hat» zum Besten gibt.
Freilich ruft der Erfolg auch Neider auf den Plan. Und während es früher die grobschlächtigen Konkurrenten oder spassbremsende Funktionäre aus dem Austria-Team waren, die den meist in Leuchtfarben gekleideten Spitzenläufer diffamierten (O-Ton: «Dem ist sei Frisur wichtiger als sei Laufzeit»), sinds heute Musikfachleute, die über Hansi herziehen.
Dabei hat der heimatverbundene Seidlalmer nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine Schlagerkarriere eigentlich ein Unfall war: «Ich habe gemeint, des sei a Jux», sagt er über den Moment, als ihn Musikproduzent Jack White zum Singen ermutigte.
Doch «Du hast mich heut noch nicht geküsst» wurde zum Überraschungshit. Seither ist der schöne Hansi Top-Star der volkstümlichen Schlagerszene.
Mehr denn je: Im April kommt der 53-Jährige in die Schweiz und präsentiert seine CD «Von Herz zu Herz». Von BLICK zu Fan sei versichert – Wohlfühlen ist garantiert!
26. April, Sportzentrum Huttwil BE; 27. April Hallenstadion ZH. Tickets: übliche Vorverkaufs-Stellen.
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Hansi Hinterseer hat sie alle im Griff: Nicht nur Frauen liegen ihm bei seiner Fanwanderung am Hanhnenkamm zu Füssen. (Keystone)