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Seit dem Abgang von Klaus Vieli (60) segelt das DRS-Nachrichtenmagazin «10 vor 10» ohne Kapitän durch die TV-Meere. Doch vom 1. Februar 2005 ist das Ruder wieder in festen Händen: Hansjörg Utz (54), bisheriger Taktangeber beim «Kassensturz», übernimmt bei «10 vor 10» das Kommando auf der Brücke.
«Nach achteinhalb Jahren als Kassensturz-Chef habe ich das Bedürfnis, noch einmal eine neue grosse Herausforderung anzunehmen. Es ist für mich eine Ehre, eines der News-Flaggschiffe in diesem Haus leiten zu dürfen», begründet der Doktor der Rechtswissenschaften, der seinerzeit die Fichenaffäre und den Fall Elisabeth Kopp ins Rollen brachte, seinen Entscheid.
SF-DRS-Chefredaktor Ueli Haldimann meint zu seiner Wahl: «Hansjörg Utz ist ein Garant für einen unabhängigen, qualitativ hochstehenden und falls nötig auch kritischen Journalismus. Er war für mich der Wunschkandidat für diese Stelle und ich bin glücklich, dass er sich nach langjähriger, erfolgreicher Tätigkeit beim Kassensturz für diese neue Herausforderung entschieden hat.»
Klingt so, als ob «10 vor 10» künftig in weniger seichten Gewässern herumdümpeln dürfte als auch schon. Bleibt nur noch die Frage zu klären, wer künftig den «Kassensturz» auf Erfolgskurs hält. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Ueli Schmezer, bisheriger Stellvertreter von Hansjörg Utz, den «Kassensturz» interimistisch leiten.
Tauscht Konsumentenanliegen gegen Politik: Hansjörg Utz.- SF DRS