LOS ANGELES – Während sich Amerikas Fernsehanstalten um das erste Nach-Knast-Interview mit
Paris Hilton streiten, gab sie gestern im Radio Auskunft über ihr Leben hinter Gittern.Alle wollen Paris Hilton! In der Schlacht um den ersten Talkshowauftritt der Hotelerbin nach ihrem Gefängnisaufenthalt soll der Sender
NBC als Sieger hervorgegangen sein. Laut der «New York Post» bekommt sie 1 Million Dollar (1,2 Millionen Franken) dafür. Das wurde jedoch inzwischen dementiert. Angeblich nimmt Paris für so etwas kein Geld – behauptet zumindest ihr Pressesprecher. Wie es ihr im Knast so geht, erzählte Paris bereits gestern ausführlich am Telefon in einer Radiosendung. Dabei war sie sehr mitteilungsbedürftig. Offenbar hatte sie viel Zeit zum «Nachdenken». Hier einige ihrer geistigen Ergüsse:«Irgendwie bin ich froh, dass das alles passiert ist. Es hat mein Leben für immer verändert.»«Ich habe erkannt, dass sich die Medien lustig über mich machen und gemein zu mir sind. Ich habs echt satt. Ich möchte meinen Ruhm positiv nutzen.»«Ich schätze die Dinge, die ich habe, nun viel mehr. Selbst ein Kissen in der Nacht oder Essen oder irgendetwas.»«Ich habe Platzangst und meine Zelle ist echt klein. Es ist schwer. Es gibt nichts zu tun, ausser Herumzusitzen.»«Ich hatte echt Angst, hierher zu kommen. Aber alle Mithäftlinge waren wirklich nett und haben mich unterstützt.»Die 26-Jährige bestritt ausserdem, dass sie nichts essen würde. Gerüchte über einen dramatischen Gewichtsverlust (Blick Online berichtete) seien nicht wahr. Wenn sie, wie geplant, am kommenden Montag freigelassen wird, wolle sie sich aber trotzdem als Erstes «eine gute Mahlzeit» gönnen. Das Essen in der Haftanstalt sei nämlich «absolut ungeniessbar und schrecklich». Also kein Kompliment an den Küchenchef. (tet)