Dabei plante George Michael (†53) 2017 sein Comeback Er starb müde und krank

Mit George Michael (†53) starb einer der grössten Popstars der Musikgeschichte. Michael hatte seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

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Am Weihnachtstag um 13.42 Uhr fährt die Ambulanz zu einem Anwesen in der Ortschaft Goring-on-Thames etwas ausserhalb von London. «Traurigerweise musste dort ein 53-jähriger Mann für tot erklärt werden», meldet die Polizei. Kurz darauf folgt die Bestätigung: Der Mann ist George Michael, einer der grössten Popstars überhaupt! Die Welt ist schockiert.

Der schöne Brite hatte seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Dass es um ihn aber so schlimm stand, ahnte niemand.

Aus dem Auto gefallen

Vor drei Jahren fiel der Sänger aus einem fahrenden Range Rover auf die Autobahn. Und blieb praktisch unverletzt. Weshalb er aus dem Wagen fiel, den sein Chauffeur steuerte, weiss bis heute niemand.

Vor fünf Jahren brach Michael in Wien während Proben für einen Auftritt zusammen. Schwere Lungenentzündung! Wochenlang musste er sich im Spital behandeln lassen.

2010 fuhr er unter schwerem Drogeneinfluss mit seinem Auto in ein Fotogeschäft – und wurde zu acht Wochen Haft verurteilt.

Heavy Kiffer

Die Sucht liess ihn nicht los. Nach eigenen Angaben rauchte er bis zu 25 Joints täglich.

2015 kam Michael für einen Entzug in die Schweiz. In einer Privatklinik am Zürichsee, die bis 100'000 Franken die Woche verlangt, wollte er endlich gesund werden. Während Monaten wurde der Musikmillionär immer wieder in Zürich gesichtet. Mal spazierte er mit seinem Freund, dem Londoner Promi-Coiffeur Fadi Fawaz (44), den See entlang oder er trank im Luxushotel Hyatt entspannt seinen Afternoon Tea.

Nach seiner Rückkehr nach London verliess er kaum mehr sein Zuhause. Bis er vor einem Jahr nach einem Kollaps erneut ins Spital gebracht werden musste.

Gesundheit und Schicksalsschläge

Nebst den gesundheitlichen Problemen warfen ihn auch immer wieder persönliche Schicksalsschläge aus der Bahn: 1993 starb sein Lebenspartner Anselmo Feleppa (†37) an Aids. Die Beziehung war damals geheim. 1997 verschied auch seine Mutter Lesley (†60). Der Sänger fiel in eine tiefe Depression. Und die wurde nur noch schlimmer, als er 1998 in Los Angeles von einem Undercover-Cop auf einer öffentlichen Toilette festgenommen und wegen ungebührlichen Verhaltens verurteilt wurde. Der Schönling wurde unfreiwillig als Schwuler geoutet. Er habe nicht zu seiner Homosexualität stehen können, solange seine Mutter noch lebte, gestand er später.

George Michael trat immer seltener öffentlich auf. Die letzten Jahre war er kaum mehr zu sehen. Doch für 2017 plante er sein grosses Comeback. «In tiefer Trauer bestätigen wir, dass unser geliebter Sohn, Bruder und Freund George während Weihnachten friedlich zu Hause verstorben ist», liess die Familie gestern verlauten. Er hat im Bett geschlafen, als sein Herz plötzlich zu schlagen aufhörte.

Die Welt hat einen der schönsten, aber auch tragischsten Sänger verloren.

Publiziert am 26.12.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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4 Kommentare
  • Roger  Hausherr 27.12.2016
    Es gibt die welche ein Alter (80) erreicht haben, wo man sterben darf. Da es aber nun Musiker sind, welche unsere Musik gemacht haben, nehmen wir es mehr zur Kenntnis. Das Leben der Musikstars ist viel intensiver und sehr oft geprägt von Alkohol, Drogen, Aufputschmittel. Seit dem Tod von Elvis ist das kein Geheimnis. Wenn man die Bilder und Videos anschaut und welche Veränderung äusserlich in 30 Jahren passieren. Vom Jungen Mädchenschwarm. Und plötzlich ist nur noch die Erinnerung da an früher.
    • Roger  Hausherr 27.12.2016
      Und da George Michael in meinem Alter ist, wird man unweigerlich mit dem eigenen Ableben konfrontiert. Soll man es verdrängen oder sich damit auseinandersetzen? Wer schon Todesangst hatte, weil beispielsweise nahe an einem Infarkt oder einem schweren Unfall mit dem Leben kämpft. Das sich selbst wehren gegen den Tod, zeigt wie stark das Leben in uns ist. Der Drang zum Leben ist stärker. Man könnte plötzlich weg sein und nicht wieder erwachen. Und doch hat der Tod sogar jeder Star bewältigt.
  • Fritz  Cat , via Facebook 27.12.2016
    Was für ein trauriges Jahr, ja ein gottverdammtes Jahr, wir trauern um Weltstars wie Rick Parfitt, David Bowie, Prince, George Michael, Bud Spencer, Muhammad Ali, Götz George. Ich hoffe 2017 finden wir den Weg aus dem Tal der Tränen. Die Welt hat nicht nur grossartige Künstler verloren, sondern auch Menschen mit grossen Herzen, die uns mit deren Wirken so viel gegeben haben und grosse Freude bereitet haben. Wir vermissen euch unendlich. Auf Wiedersehen, meine Freunde.
    • Dan  Schreiber 27.12.2016
      Es ist traurig,das stimmt. Aber es sterben täglich liebe und gute Menschen. Weil die aber nicht berühmt sind wird kein Tamtam darum gemacht. Es ist um alle lieben Seelen schade. Nicht zu vergessen all die lieben unschuldigen, welche in den Herrschenden Kriegen ums Leben kommen.