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Es werde Licht: 16 neue Kandidaten wollen am 5. April die Nachfolge von Mister Schweiz Tim Wielandt (34) antreten. Und bereits jetzt kristallisiert sich bei einigen von ihnen ein Geheimrezept raus: der «Coup Aargau» von Starfigaro Sandro Bross.
«Coup Aargau»? Die Kreation des Badener Coiffeurs ist nichts anderes als eine moderne Version der 80er-Jahre-Frise «Coup de Soleil», auch bekannt als Highlights oder Mèches.
Gleich fünf der 16 Kandidaten sind nicht durch das süsse Nichtstun am Strand braun im Gesicht und hell auf dem Kopf geworden – sondern durch die goldenen Händchen von Sandro Bross, seit der Jugend Fan von blondierten Strähnchen. «Bei einem Mann ist das für mich die einzig akzeptable Haarfarbveränderung», sagt er.
Das gilt auch für Schönlinge: Kandidat Arnaud Quarré de Champvigy etwa fuhr Haarkünstler Bross mit dem Handschuh durch die Fransenpartie, aus Matthias «Goldi» Goldinger machte er eine waschechte Blondie. Bei Marco Bühler wurde der bestehende «Coup de Soleil» leicht modifiziert – und bei Silvan Salzmann soll dann kurz vor der Mister-Wahl noch mal so richtig schön aufblondiert werden.
Der helle Mann – feiert er bald gar ein haariges Comeback in der Schweiz? Bross: «Der Surferlook ist derzeit tatsächlich total gefragt. Aber auch generell der Trend zu mehr Haar. Die jetzigen Kandidaten haben mehr auf dem Kopf, das Geschorene ist out.»
Der «Coup de Soleil» – ein Spiel von Licht und Schatten. Was lange nur Frauen vorbehalten war, soll jetzt auch wieder Männer-Häupter zum Strahlen bringen. Ein Highlight hier, ein Strähnchen da – der totale Triumph des Metrosexuellen? «Überhaupt nicht», so Bross energisch. «Blondierte Männer sind männlich und modern.»
Und wer es anders sieht, ist wohl einfach nicht hell genug.
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Coiffeur Sandro Bross. (Toini Lindroos)