Cobain schlägt Elvis

  • Publiziert: 25.10.2006, Aktualisiert: 14.01.2012

NEW YORK – Dank einem Mega-Deal seiner Witwe Courtney Love landet Nirvana-Frontmann Kurt Cobain auf Platz 1 der Liste der toten Topverdiener. Damit verdrängt er den King of RocknRoll von der Spitzenposition.

Mit Musik lässt sich gut Geld verdienen – auch aus dem Grab heraus. Das beweist ein Blick auf die Liste der bestverdienenden Toten vom Internetdienst «Forbes.com». Und da gibt es eine Überraschung an der Spitze: Elvis «The King» Presley wurde von Kurt Cobain von der Spitze verdrängt.

Der Nirvana-Frontmann schaffte es dank Witwe Courtney Love zuoberst auf die Liste. Sie hatte im vergangenen Jahr einen Viertel der Nirvana-Songrechte für rund 50 Millionen Dollar verkauft. Mit Elvis, Spitzenreiter der vergangenen Jahre, wurden immerhin 42 Millionen Dollar umgesetzt. Platz 3 geht mit rund 35 Millionen Dollar an den Peanuts-Zeichner und Charlie-Brown-Erfinder Charles M. Schulz.

Mit 7 der 13 Platzierten stellen die Musiker eindeutig die Mehrheit der Posthum-Topverdiener. Marilyn Monroe (auf Platz 7) ist mit 8 Millionen Dollar die einzige Frau (und einzige Schauspielerin) auf der Liste.

Platz (Vorjahr) geschätzter Verdienst
1 (-) Kurt Cobain, Sänger 50 Millionen
2 (1) Elvis Presley, Sänger 42 Millionen
3 (2) Charles M. Schulz, Comic-Zeichner 35 Millionen
4 (3) John Lennon, Sänger 24 Millionen
5 (-) Albert Einstein, Wissenschaftler 20 Millionen
6 (4) Andy Warhol, Künstler 19 Millionen
7 (5) Dr. Seuss (Theodor Geisel), Kinderbuchautor 10 Millionen
8 (13) Ray Charles, Sänger 10 Millionen
9 (7) Marilyn Monroe, Schauspielerin 8 Millionen
10 (10) Johnny Cash, Sänger 8 Millionen
11 (8) J.R.R. Tolkien, Schriftsteller 7 Millionen
12 (9) George Harrison, Sänger 7 Millionen
13 (12) Bob Marley, Sänger 7 Millionen

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