Ex-Miss weiter im Rampenlicht Christa wird TV-Star

  • Aktualisiert am 03.01.2012
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Christa Rigozzi (23) träumt von einer grossen TV-Karriere. Jetzt wird ihr Traum wahr: Der Miss Schweiz 2006 liegt ein tolles Angebot vor.

Sie ist die erfolgreichste Miss Schweiz aller Zeiten: Mehr als 500 000 Franken hat Christa Rigozzi in ihrem Amtsjahr verdient. Vor drei Wochen gab sie das Krönchen an ihre Nachfolgerin Amanda Ammann (21) ab. «Nun werde ich aber trotzdem noch etwas länger im Rampenlicht stehen», freut sich die frischgebackene Ex-Miss.

Das Fernsehen der italienischen Schweiz (TSI) plant ein neues, revolutionäres TV-Format mit der schönsten Schweizerin des Jahres 2006, Projektname: «Studio X». Der Inhalt ist noch nicht genau definiert. Klar ist, dass sie ab Mitte 2008 mehrmals täglich aus einem neuen Studio in Lugano ausgestrahlt werden soll. «Die Show wird sehr modern und sehr improvisiert», sagt Luciano Lavagetti (46), Unterhaltungschef von TSI. Das Publikum vor dem Bildschirm werde intensiv mit einbezogen, dazu sind multimediale Einspielungen vorgesehen, Musik und Spiele. «Man muss sich das Ganze wie eine Art Radioshow vorstellen, die im Fernsehen live übertragen wird», sagt Lavagetti.

Christa Rigozzi ist vom Konzept begeistert: «Das tönt ganz nach meinem Gusto.» Sie wünsche sich schon lang eine TV-Karriere. «Nun wird der Traum wahr.» In welcher Funktion sie auf dem Bildschirm erscheint, muss noch verhandelt werden. «Christa wäre perfekt für den Moderatorenjob», meint Lavagetti. «Sie ist eloquent, fotogen, schlagfertig und überaus sympathisch.»

Hunderprozentig könne sie indes nicht für TSI tätig sein, meint Christa. Sie habe schon jetzt viele Model-aufträge für 2008. «Wir werden uns bestimmt einig», sagt Raffy Locher (49) von der Miss Schweiz Organisation. «Es ist doch wunderbar, dass sich für eine Miss immer wieder neue, tolle Berufsmöglichkeiten ergeben, die sie vor ihrer Wahl nicht gehabt hätte.»

Missen als Moderatorinnen

Bislang schafften es nur zwei Ex-Missen, als Moderatorin beim TV zu landen: Melanie Winiger (28) begrüsst seit letztem April jedes Wochenende auf SF 1 die Zuschauer zu den besten Schweizer Filmen. Noch öfter ist Lolita Morena (47) zu sehen: Sie begann 1989 mit der Moderation des Grandprix dEurovision. «Seither habe ich durch mehrere hundert Sendungen geführt.» Meist für das Westschweizer und Tessiner Fernsehen, aber auch für Stationen in Italien und Deutschland. Seit elf Jahren ist sie zudem Gast in der Show «Les Coups de Coeur». «Ich wollte nie zum TV», sagt Lolita. «Aber das Schicksal hat anders entschieden. Und ich bin nicht unglücklich darüber.»
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