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«Ich glaube nicht, dass jemand, der nicht das Gleiche hatte, das nachvollziehen kann», sagt Minogue in der britischen Dezember-Ausgabe der britischen «Elle».
Es ist das erste Mal, dass sich der Popstar darüber äussert, welchen Leidensweg sie durchmachen musste. Rein optisch ist ihr das auch nicht anzusehen. Schöner und selbstbewusster denn je posierte sie mit ihrer neuen Kurzhaar-Frisur für die Fotostrecke im Hochglanz-Magazin.
Im Frühjahr 2005 wurde bei Minogue Brustkrebs diagnostiziert. Ganz Australien war erschüttert. Noch nie hatte das Echo auf die Erkrankung eines Popstars solche Dimensionen erreicht. Und für ein Thema sensibilisiert. Über 40 Prozent mehr Frauen gingen nach Bekanntwerden des Befundes zu Vorsorgeuntersuchungen.
Minogue wurde bei einer Operation Brustdrüsengewebe entfernt, nachher musste sie sich einer sechsmonatigen Chemotherapie unterziehen.
Ein Horrortrip, bei dem ihr vor allem ihr französischer Freund, der Schauspieler Oliver Martinez (40) beistand: «An manchen Tagen lag ich weinend auf dem Fussboden meines Badezimmers und er sagte: «Okay Liebling, du kannst jetzt fünf Minuten weinen, nachher machen wir eine Motorradtour.» Martinez sei «der ehrenwerteste Mann», den sie je getroffen habe, sagt sie heute. «Und hoffentlich der Vater meiner Kinder.»
Auch geholfen hätten ihr die Erfahrungen, die sie im Showbusiness gemacht habe. «Viele Dinge waren ähnlich: Das Umziehen, die Masken, der Adrenalinausstoss – das alles habe sich vertraut angefühlt.» Dann sei sie unter den OP-Lampen gelegen und hätte gedacht: «Ah, das sind meine Scheinwerfer!»
Minogue will am 11. November in Sydney auftreten und ihre abgebrochene Konzertreihe unter dem Namen «Showgirl Homecoming Tour» weiterführen.
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Kylie Minogue: Schöner denn je. (Reuters)