
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Ei, ei, ei, was für eine Woche für Anja Müller (26)! Das Schweizer Model war ein paar Tage lang allein in Miami (USA). Dort traf sie im Luxushotel The Setai Ex-Tennis-Crack Boris Becker (40) und wurde in auffallend intimen Momenten mit ihm fotografiert. Seither jagt eine Spekulation die andere. Besonders pikant: Anjas Freund Murat Yakin (33) hielt sich währenddessen in Brasilien auf, wo er für seinen Klub GC neue Spieler rekrutieren will.
Sie sind seit drei Tagen wieder in der Schweiz. Wie geht es Ihnen?
Anja Müller: An sich sehr gut. Denn ich weiss, was Sache ist. Murat und Boris wissen es ebenfalls. Der Rummel um meine Person schockiert mich allerdings schon.
Dann klären Sie uns doch bitte mal auf: Warum sind Sie allein in die USA gereist?
Ich bin als Model oft allein in der Welt unterwegs. Ich war in Miami, weil ich dort an einem Casting teilgenommen habe.
Wussten Sie, dass Boris Becker ebenfalls in Miami ist und im Setai logiert?
Natürlich wusste ich das. Boris wohnt immer im Setai, wenn er in Miami ist. Er war in der Stadt, ich auch – also rief ich ihn an und wir trafen uns. Völlig unkompliziert.
War Murat über das Treffen informiert?
Ja klar. Boris ist ein Freund von uns. Ich treffe ihn ja manchmal auch in Zürich. Ich verstehe nicht, warum jetzt so ein Theater um diese Bilder gemacht wird.
Wo haben Sie Boris Becker überhaupt kennengelernt?
Mit Murat zusammen an einem Charity-Anlass in der Schweiz. Das ist schon ein paar Jahre her.
Erinnern Sie sich an den Tag, als die Fotos gemacht wurden?
Ja. Boris und ich trafen uns am vergangenen Sonntag am Swimmingpool. Anschliessend assen wir Lunch im Setai-Pool-Restaurant. Wir erlebten einen lustigen Tag zusammen.
War Ihnen klar, dass Sie dabei fotografiert worden sind?
Nicht, als wir am Pool waren. Erst, als wir das Restaurant verliessen.
Auf den Bildern kommen Sie Boris ziemlich nahe. Hand aufs Herz: Ist wirklich nichts gelaufen?
Nein, nichts. Ich mag Boris als Freund. Er ist ein lieber, ehrlicher und korrekter Mensch. Boris tut viel Gutes auf dieser Welt und ist auch ein liebevoller Familienvater. Ich freue mich jedes Mal, wenn er Zeit hat, zu plaudern. Er ist ein wirklich guter Mensch und Freund.
Warum berührten Sie ihn so «freundschaftlich»?
Eben, weil er ein guter Freund ist.
Jetzt wird Ihnen eine Affäre unterstellt ...
Ich bin erschüttert, wenn ich sehe, was für ein Theater da veranstaltet wird. Nochmals: Es ist nichts passiert, ausser dass sich zwei Freunde zum Mittagessen getroffen haben.
Haben Sie das auch Murat so erklärt?
Murat und ich haben jeden Tag miteinander telefoniert. Schliesslich war ich ja alleine in Miami und er wollte wissen, wie es mir geht und was ich so mache. Als Boris und ich die Fotografen sahen, habe ich Murat erzählt, dass sie vermutlich Bilder gemacht haben.
Was sagte er?
Nicht viel. Er wusste ja alles. Er vertraut mir. Und er vertraut Boris. Murat weiss, dass da nichts ist. Er kennt Boris gut.
Wie hat Boris Becker reagiert?
Für ihn ist das nichts Neues. Der Arme kann sich ja nie frei bewegen, egal, mit wem er Kaffee trinken geht.
Angeblich haben Sie bei Barbara Becker Zuflucht gesucht. Was haben Sie ihr gesagt?
Nichts. Weil ich gar keine Zuflucht bei ihr gesucht hatte. Das war eine freie Erfindung gewisser Medien.
Wann haben Sie mit Boris das letzte Mal telefoniert?
Boris und ich telefonieren öfter. Jetzt sowieso. Er will ja auch wissen, was hier abgeht. Ich habe gestern das letzte Mal mit ihm gesprochen.
Böse Zungen behaupten, Sie hätten alles bloss inszeniert, um Schlagzeilen zu machen ...
Wieso sollte ich so etwas inszenieren und unsere Freundschaft aufs Spiel setzen? Man behauptet auch, ich hätte finanzielle Absichten. Fakt ist, dass mir deutsche Medien Geld für ein Exklusiv-Interview angeboten haben. Ich lehnte ab. Boris und ich taten nichts anderes, als was Freunde sonst auch tun. Im Gegensatz zur Schweiz wimmelt es in den USA von Fotografen, die hinter jedem Prominenten her sind. Boris steht dort unter Dauerbeobachtung.
Was für ein Gefühl ist es, wenn man plötzlich in der Presse von halb Europa abgebildet wird?
Ein Scheissgefühl, ehrlich gesagt. Man kommt sich vor wie ein Schwerverbrecher, obwohl man nichts verbrochen hat. Nun ist das Ganze hoffentlich bald vorbei. Alles in allem war es trotzdem ein schöner Aufenthalt. Obwohl auf dem Rückflug auch noch meine Koffer verloren gingen.
Nein!
Ja, zu allem Pech! Gestern Nachmittag sind sie aber endlich eingetroffen.
Sie waren schon mehrmals in Miami. Was lieben Sie so an dieser Stadt?
Miami ist sehr vielseitig. Ob ich gemütlich am Strand ausspannen will oder in einem der tollen Restaurants essen gehe oder aber an der Lincoln Street shoppen möchte: Miami bietet alles. Das Nachtleben ist auch einzigartig.
Dann fliegen Sie also demnächst wieder hin?
Auf jeden Fall. Und ich freue mich schon darauf.
Und wann sehen Sie Murat wieder?
Noch diese Woche. Ich zähle schon die Tage.
Was würden Sie tun, wenn sich Murat von Ihnen trennen würde?
Warum sollte er das? Wir haben es gut zusammen. Aber es gibt für nichts eine Garantie im Leben.
Wie offen ist eigentlich Ihre Beziehung mit Murat?
Murat und ich sind seit bald sechs Jahren ein Paar. Wir leben in einer glücklichen Beziehung und sind ehrlich zueinander.
Zwei, die sich mögen: Boris Becker und Anja Müller beim Sonnenbaden am Hotelpool in Miami Beach. (BLICK vom 9. Januar 2008.)<br></br>