Bond-Girl-Traum am «Accent» zerbrochen

  • Publiziert: 27.01.2008, Aktualisiert: 02.01.2012

BERN – Der Name kommt mit Laurie-Ann Gill zwar schon sehr englisch daher, doch mit der Aussprache hapert es bei der Ex-Miss-Schweiz noch.

Très ärgerlisch: Marc Forster lud Lauriane Gilliéron im letzten Dezember laut «Sonntag» zum Vorsprechen für den neuen Bond-Streifen ein. Der Schweizer Star-Regisseur hätte die schöne Westschweizerin gerne als Bond-Girl an der Seite von Daniel Craig (39) besetzt.

Aber nicht nur am Röstigraben offenbaren sich Sprachbarrieren: Die Produzenten erwarteten von den gecasteten Mädchen laut Insiderkenntnissen perfektes und akzentfreies Englisch. Damit konnte die ehemalige Miss Schweiz nicht dienen, sie stolperte über ihr mit französischen Noten gefärbtes «iinglish».

Das muss der 23-Jährigen doch etwas spanisch vorkommen: Schliesslich war in der Vergangenheit das Englisch einiger Bond-Girls auch charmant holprig – was bei übergelaufenen russischen Agentinnen nicht weiter erstaunt. Aber auch Ur-Bond-Girl Ursula Andress Aussprache war nicht so geschliffen, wie sie offenbar für den neuen 007-Film erwartet wird.

Schade für Lauriane, sie wird also nicht in die Fussstapfen von «Ursi National» treten. In ihrer Wahlheimat Los Angeles hat sie aber die Möglichkeit, fleissig an ihrem Englisch zu üben. Und wir dürfen gespannt sein, wie sich das ukrainische Model in «Quantum of Solace» als Camille schlägt. Dass sie die Zuschauer aber durchaus zu fesseln vermag, sehen Sie in der Diashow. (SDA/zeb)

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