Auch Hollywood feiert Obama

  • Publiziert: 05.11.2008, Aktualisiert: 13.01.2012

NEW YORK/LOS ANGELES – Die Wahlen in Amerika haben auch Stars und Sternchen in der Traumfabrik mobilisiert. Ihre Freude über den Sieg Obamas ist riesig.

Dem einen kommen die Tränen, andere lassen Partys steigen. Wiederum andere sind sich durch Barack Obamas Sieg einer besseren Zukunft sicher.

So reagierte Obamas Fan-Lager aus Hollywood:

Oprah Winfrey, die schwarze Königin der US-Talkshows, brach in Tränen aus, als bei der Jubelfeier der Demokraten in Chicago der Wahlsieg von Barack Obama verkündet wurde. «Das ist einer der grössten Momente, den ich mir je vorstellen konnte. Das ist einfach grossartig», schluchzte die 54-Jährige.

Auch Hollywood-Star Brad Pitt war in der Nacht auf Mittwoch sichtlich gerührt, als der Jubel der Menge ihn hinweg trug.

Filmemacher Michael Moore schrieb später an seine Fangemeinde via E-Mail: «Die Tränen laufen uns runter. Tränen der Freude. Tränen der Erleichterung. Es ist ein umwerfender, riesiger Sieg der Hoffnung in einer Zeit tiefer Hoffnungslosigkeit.»

Zu den ersten Gratulanten noch in der Wahlnacht gehörte Oscar- Preisträger und Friedensaktivist George Clooney (47), der von einem «historischen Wahlsieg» sprach. Er fügte jedoch gleich hinzu: «Jetzt ist es Zeit, dieses Land zu einen, damit wir die aussergewöhnlichen Herausforderungen angehen können, die auf diese Generation zukommen.»

Und der schwarze Rapper Will.i.am von den Black Eyed Peas, der mit seinem Wahlkampfvideo «Yes We Can» für Aufsehen gesorgt hatte, mahnte zu Wachsamkeit: «Bisher sind alles Versprechen. Die Bürger müssen weiter engagiert bleiben, damit diese Versprechen auch Wirklichkeit werden.»

Vielen anderen war zunächst nur nach Feiern zumute. Schauspielerin Courteney Cox lud zu einer Obama-Party in ihr Haus in Beverly Hills ein. Mit von der Partie waren unter anderen Jennifer Aniston und Sacha Baron Cohen.

In New York richtete Filmproduzent Harvey Weinstein eine Fete aus, bei der Schriftsteller Salman Rushdie, TV-Moderator Matt Blanc und Schauspielerin Jessica Alba zu den Gästen gehörten. «Es ist eine grosse Nacht für unser Land. Obama wird einen guten Einfluss auf die Wirtschaft haben», sagte Weinstein.

Jessica Alba dachte vor allem an ihre kleine Tochter, die erst im Mai zur Welt gekommen ist: «Sie wird in einer Welt leben, in der jeder gleich ist, in der jeder eine Stimme hat.»

Zur grossen Siegesfeier bei Obama in Chicago waren nach Medienberichten nur handverlesene Stars geladen. «Es reicht, wenn ein Star im Park ist, und das ist Barack», sagte ein Insider. Eine der wenigen Ausnahmen war Obama-Dauerfan Oprah Winfrey, die ihre erfolgreiche Talkshow am Mittwochabend ganz der Wahl widmen wollte. «Niemand sagt zu Oprah nein», hiess es im Siegerlager. (SDA)

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