Am frühen Morgen Tausende strömen an den Berner Zibelemärit

BERN - BE - Es riecht nach Glühwein, Chnoblibrot und Zwiebelkuchen: In Bern hat der traditionsreiche Zibelemärit begonnen. Tausende Menschen strömen seit den frühen Morgenstunden in die Innenstadt.

Zibelemärit in Bern: Tausende Besucher an buntem Treiben unterwegs play
Kunstvoll geflochtene Zwiebelzöpfe warten am frühen Montagmorgen am Berner Zibelemärit auf Abnehmer. Therese Hänni, sda

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Gemüsebauern aus dem Umland bieten Dutzende Tonnen Zwiebeln an, aber auch Knoblauch, Rüebli, Lauch und Schwarzwurzeln. Weil der Zibelemärit ein Volksfest ist, mangelt es auch nicht an Imbissständen, Freilufttheken und Souvenirständen.

Da und dort waren Marktfahrer noch mit dem Arrangieren ihrer Auslagen beschäftigt. Üppige Zweibelzöpfe und -Kränze kunstvoll geflochten und dekoriert, warteten an den vielen Ständen auf Abnehmer. Erste Besucher genehmigten sich bereits einen wärmenden Glühwein.

Am frühen Morgen gehört der «Zibeler» jeweils den Einheimischen, die über den Bundesplatz schlendern oder an der «Front» ihren Zwiebelzopf kaufen.

Tagsüber drängen sich dann zehntausende Menschen in den Gassen. Der Berner nennt das «Gstungg». Mehr als 100 Reisecars aus dem In- und Ausland bringen Schaulustige in die Bundesstadt. Kinder und Jugendliche finden ihren Spass an der Konfettischlacht und erschrecken Passanten mit quietschenden Plastikhämmerchen.

Der Zibelemärit findet am vierten Montag im November statt. Er geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als Bäuerinnen aus dem Seeland und dem Freiburgischen ihr Gemüse in Bern zu verkaufen begannen - und zwar zwei Wochen lang ab dem Martinstag am 11. November.

Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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