Neuer Mister Schweiz Ab in den Raucher-Entzug!

  • Publiziert: 00.00 Uhr, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Lukas Rüttimann

Da qualmen den Paff-Mistern die Socken: Wenn einer der Kippen-Kandidaten Mister Schweiz wird, gehts ab in den Rauch-Entzug! Dort will ihn der tote Nichtraucher-Papst per Crash-Kurs heilen.

Rauchende Köpfe vor dem grossen Mister-Finale: 9 der 16 aktuellen Kandidaten blasen mehr oder weniger regelmässig blauen Dunst in die Luft – sehr zum Missfallen der Mister-Organisation, für die ein gesundes Image ihres Titelträgers alles andere als Schall und Rauch ist (Link zum Artikel unten).

Vor Schreck nach – selbstverständlich sauberer – Luft schnappen musste man auch bei «Easy Way», der Organisation des vor zwei Jahren verstorbenen britischen Nichtraucher-Papstes Allen Carr (†72). Der Schweizer Geschäftsführer Cyrill Argast: «Natürlich hatte ich gar keine Freude, als ich den Artikel gelesen habe – obwohl rauchende junge Menschen zu meinem Alltag gehören!»

Noch lieber natürlich: junge Ex-Raucher. Denn mit der berühmten «Endlich Nichtraucher»-Methode von Nichtraucher-Papst Carr therapiert Argast jährlich über 2000 Zigi-Süchtige in der Schweiz. Wieso also nicht auch die paffenden Vorzeige-Schönlinge unseres Landes, fragte sich der «Easy Way»-Mann – und bot seine Dienste kurzerhand Urs Brülisauer (36) an.

In sechs Stunden «clean»

Der Mister-Organisator – er war sofort Feuer und Flamme: «Für eine Behandlung aller Kandidaten ist die Zeit leider zu knapp», sagt er. «Aber wir haben vereinbart, dass wir für 2009 früher zusammensitzen, sollten wir wieder so viele Raucher wie dieses Mal haben.»

Und: Auch eine Sofortmassnahme wurde beschlossen. Sollte der neue Mister rauchen, gehts für ihn ab in den Paff-Entzug! Argast: «Wir kurieren ihn in sechs Stunden – am Morgen kommt er als Raucher, am Abend verlässt er uns als glücklicher Nichtraucher!»

Sechs Stunden? Wird der schönste Schweizer vielleicht in ein Verlies gesperrt und von Kopf bis Fuss mit Nikotin-Pflastern zugekleistert? «Im Gegenteil», sagt Argast lachend. «Wir zeigen ihm nur, wie viel Spass es macht, Nichtraucher zu sein – der Rest ergibt sich von selbst.»

Ob sich Favoriten wie Andrea Daldini (28) – er führt im Ranking auf der offiziellen Mister-Schweiz-Site – so einfach kurieren lassen? Argast: «Ein Zigi-Mister wäre doch der Horror – ein kurierter Raucher hingegen hätte doppelte Vorbildsfunktion!»

Deshalb drückt die Organisation des toten Nichtraucher-Papstes am 5. April allen Kandidaten die Daumen. Aber ganz besonders den Rauchern.

Gehört ein paffender Mister Schweiz in den Raucher-Entzug? Schreiben Sie uns!

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