Radio Energy bleibt! 277 000 Hörer können sich freuen

  • Aktualisiert am 19.01.2012

ZÜRICH – Überraschung im Radio-Streit: Energy wird auch weiterhin über UKW empfangbar sein: Das erfolgreiche Zürcher Sender kann die Konzession von Music First Network übernehmen.

Das muss die Rettung sein: Energy Zürich kann die zweite Konzession von Music First Network für den Grossraum Zürich übernehmen. Vorbehältlich der Zustimmung des UVEK sendet Energy Zürich ohne Unterbruch weiter. Die Erfolgsgeschichte von Energy Zürich findet damit eine Fortsetzung.

Das im Konzessionsverfahren leer ausgegangene Energy Zürich hätte Ende Jahr den Sendebetrieb einstellen müssen. 277‘000 Hörer hätten ihren Lieblingssender und 60 Mitarbeiter ihre Stelle verloren.

Mit der Übernahme der Konzession von Music First Network für die Region 24 (Grossraum Zürich) liegt nun aber eine Lösung vor, mit der Energy Zürich weitersenden kann. Energy Zürich verpflichtet sich, die Zusicherungen von Music First Network gegenüber dem UVEK bezüglich Informationsangebot und Arbeitsbedingungen vollumfänglich zu erfüllen.

Music First Network hat im Konzessionierungsverfahren zu der bereits bestehenden Konzession für die Stadt Zürich eine weitere Konzession für die Region Zürich erhalten.

Zürich bleibt ein beliebtes Radio erhalten

Um Energy Zürich zu retten, hat sich Giuseppe Scaglione, Besitzer von Music First
Network, entschlossen, diese nun an Energy Zürich abzutreten: «Damit bleibt Zürich ein beliebtes Radio erhalten, und dem Werbemarkt eröffnen sich attraktive Möglichkeiten. Zudem bieten sich neue Formen der Zusammenarbeit».

Giuseppe Scaglione konzentriert sich nun auf den Betrieb des verbleibenden Senders mit der Konzession für die Stadt Zürich und auf die übrigen sprachregionalen und digitalen Aktivitäten von Music First Network.

Weiterhin 100,9 MHz

Wird die Übertragung der Konzession vom UVEK gutgeheissen, kann Energy Zürich auf der bisherigen Hauptfrequenz 100,9 MHz vom Uetliberg ohne Unterbruch weitersenden. Über die Vereinbarungsdetails wurde Stillschweigen vereinbart.

NRJ-Chef Dani Büchi kann aufatmen: Sein Radio bleibt auf Sendung.- Keystone

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