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Unglaubliche 1900 Tonnen Material verbauen die Arbeiter allein für die Zuschauertribünen des Megakonzerts. (Toini Lindroos)
Heiss brennt die Sonne um 14 Uhr auf den Militärflugplatz Dübendorf. Im Hangar 7 sind die «Tanten Ju», Oldtimer-Flieger des Typs Junkers Ju 52, weggeräumt.
Stattdessen bauen dort muskulöse Männer Madonnas Backstage-Palast: ein Küchen-Zelt (die Queen of Pop reist mit eigener 16-köpfiger Catering-Crew), Büros sowie Räume für die Musiker und Tänzer. Madonnas Hofstaat umfasst 250 Menschen und ist in 60 Trucks und 15 Reisebussen unterwegs.
Nicht weit vom Hangar machen weitere 100 Muskelmänner – richtige Sixpacks – Platz für viel mehr Menschen. 73 000 Zuschauer sollen zum grössten Schweizer Einzelkonzert der Geschichte kommen. Rekord!
Die Arbeiter schwitzen in der brütenden Hitze, obwohl sie in luftiger Höhe arbeiten. Über 1900 Tonnen Stahl und Holz werden für die Riesentribünen in sechs Tagen verbaut – jeder Tribünenbauer schleppt also 190 000 Kilogramm für Madonna. Das stählt Arme und Sixpacks!
Sogar das Fundament für Madonnas Bühne steht bereits. Insgesamt braucht der Aufbau der gesamten Infrastruktur auf dem Konzertgelände 6250 Mannstunden.
Damit Madonna auch die hohen Töne trifft, bestellte sie auf ihrer letzten Tour 400 Packungen Ricola Kräuterbonbons. Wer die erfunden hat, wissen Sie ja.