Zürcher Beizer wollte Versicherung um 250’000 Franken prellen Knast für Wein-Betrüger

ZÜRICH - Italo-Wirt Paolo C.* (55) und sein Sommelier Francesco R.* (36) empfingen ihre Gäste im Restaurant Zentraleck in Zürich. Als die Geschäfte nicht liefen, fingierten die Gastronomen einen grossen Wein-Klau – ohne Erfolg.

Einbruch fingiert: Paolo C. play
Einbruch fingiert: Paolo C. BLICK

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Dieser Wein-Betrug dürfte Italo-Wirt Paolo C.* (55) noch einige Kopfschmerzen bereiten. Der Gastronom vom Restaurant Zentraleck wurde gestern vom Bezirksgericht Zürich wegen versuchten Betrugs und Irreführung der Rechtspflege zu 30 Monaten Knast verdonnert – davon zehn Monate unbedingt. Sein Sommelier Francesco R.* (36) kassierte als Mittäter 14 Monate bedingt. 

Einbruch vorgetäuscht

Das Duo hatte versucht, die Mobiliar um 250'000 Franken zu prellen. Anfangs orderten die Gastronomen massenhaft Topweine für ihr Restaurant. Als der Laden nicht lief, versicherten sie die edlen Tropfen und gaukelten einen Einbruch vor. Die teuren Weine waren allerdings nicht geklaut, sondern nur in andere Keller umgelagert worden. 

Die Mobiliar kam den Gastronomen auf die Schliche. Paolo C. war schnell als treibende Kraft ausgemacht. Der Richter sagte in seiner Urteilsbegründung: «Er hatte den Plan und ging sowohl dreist als auch zielgerichtet vor.»

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 11.01.2017
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3 Kommentare
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    16.12.2016
    Ja, was macht man, wenns nicht mehr gut läuft? Suizid? Auswandern? Fremdenlegion war früher ein Weg. Für die weniger Kreativen: Krummes Ding drehen, kommt als nächstes in den Sinn, die Versicherungen habens ja sowieso Dicke.
  • franceaco  meier aus Chur
    16.12.2016
    Jööö, bei diesem Urteil könnens die beiden ja in ein paar Monate wieder versuchen...
  • Peter  Selbstgestrickt 16.12.2016
    Was man so Google sei Dank alles innert wenigen Minuten erfährt.... Werde künftig einen Bogen um seine an sich bisher sehr fein empfundene Aragoste an der Josefstrasse machen...