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Die Zürcher Event-Agentur Vischer, Merkt & Partner organisiert das berüchtigte Geheimtreffen der Weltelite von Politik, Wirtschaft und Publizistik, das seit gestern in einem Luxushotel im Engadin stattfindet. Die Rechnung geht wohl an Novartis-Präsident Daniel Vasella.
Die Kosten für die Projektplanung zählen zu den Ausgaben für die Bilderberg-Konferenz, welche der Gastgeber zu berappen hat.
Dazu kommt der Aufwand für die Sicherheit. Daran beteiligt sich auch der Kanton Graubünden. Der Bund ist laut Bundesratssprecher André Simonazzi finanziell nicht an der Bilderberg-Konferenz beteiligt.
Der Aufwand beläuft sich auf eine Million Franken
Für deren Kosten verantwortlich sind die Mitglieder des inneren Zirkels des Gastgeberlandes. In diesem 30-köpfigen Steuerungskomitee sitzen zwei Schweizer: Daniel Vasella und Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank – Letzterer als Vertreter Deutschlands.
Als Gastgeber dürfte also Vasella walten. Ehemalige Teilnehmer erinnern sich, dass Unterkunft und Verpflegung vom Organisator übernommen werden. Der Aufwand für die Konferenz wird sich auf ungefähr eine Million Franken belaufen.
Ob Vasella die Rechnung persönlich bezahlt oder sich Novartis daran beteiligt, will ein Unternehmenssprecher nicht kommentieren. Für Fragen rund um den Anlass verweist er an das Bilderberg-Sekretariat. Es ist unauffindbar.