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Leader YB ist gegen GC offensiv harmlos. Auch Topskorer Seydou Doumbia, der diese Saison immerhin schon über 60% der Berner Tore geschossen hat, wirkt ungewohnt gehemmt.
Doumbia zeigt Voser den Stinkefinger
Am Ende der ersten Halbzeit explodiert der Super-Stürmer von der Elfenbeinküste dann plätzlich: Seydou Doumbia zeigt GC-Verteidiger Kai Voser den Stinkefinger! Gut möglich, dass diese Entgleisung noch ein Nachspiel haben wird. Der österreichische Schiedsrichter Harald Lechner hat die Szene offenbar nicht gesehen, Doumbia spielt ganz normal weiter, hat auch in der Folge nicht seinen besten Tag.
Nach der Pause revanchiert sich GC-Trainer Ciriaco Sforza an Doumbia (siehe Box rechts). Immerhin bleibt Doumbia in dieser Situation cool, bedeutet Sforza mit einem Handzeichen, er solle sich vom Staub machen. Der vierte Offizielle, Cyrill Zimmermann, und YB-Assistenzcoach Erminio Piserchia trennen die beiden Streithähne.
Doumbia wirbt gegen Gewalt und Rassismus
Im Heimspiel gegen Luzern am 1. November werden die Young Boys in schwarzen Trikots auflaufen. Der Grund: Die Berner wollen ein Zeichen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit auf Schweizer Fussballplätzen setzen. Doumbia liess sich für die ehrenhafte Aktion ebenfalls fotografieren, nach seiner Stinkefinger-Aktion wird Doumbia das Spiel womöglich nur von der Tribüne aus verfolgen.