
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Wer die Diskussionen in Deutschland verfolgt, hätte leicht drauf kommen können. Nicht nur die Adoption von Bundeskanzler Gerhard Schröder oder der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit («Ich bin schwul und das ist gut so») machten Schlagzeilen – auch VW-Chef Peter Hartz bekam den Volkszorn zu spüren.
Sein Name steht für das Gesetz zur Arbeitsmarkt- und Sozialhilfereform und hat die öffentliche Diskussion deutlich dominiert, so die Gesellschaft für deutsche Sprache. Deshalb der Sieger für das Wort des Jahres: «Hartz IV» (lies: Hartz vier).
Auf Platz 2 folgt «Parallelgesellschaften» in der Debatte um die Ausländerintegration, gefolgt von «Pisa gebeutelte Nation», «gefühlte Armut», «Ekelfernsehen», «Praxisgebühr», «Ein-Euro-Job», «aufgestellt», «Rehakles» und der Formulierung «und mehr».
Letztes Jahr hatte «das alte Europa» gewonnen. 2002 schaffte es der «Teuro» aufs Siegerpodest und vor drei Jahren machte der «11. September» das Rennen. Und vorher? «Schwarzgeldaffäre», «Millenium», «Rot-Grün», «Reformstau», «Sparpaket», «Multimedia», «Superwahljahr».
play
Bei VW werden Arbeitsplätze gestrichen - und für ihren Chef gereichte es auf Platz 1 für das Wort des Jahres. (AP)