Ziel nicht erreicht Swiss muss noch pünktlicher werden

Die Fluggesellschaft Swiss hat ihr Ziel nach Pünktlichkeit noch nicht erreicht. Etwa müssen Fluggäste im Flieger länger auf ihren Abflug warten, sagt der Swiss-Chef in einem Interview.

Swiss-Chef Thomas Klühr posiert vor dem neuen Bombardier-C-Series-Flugzeug seiner Fluggesellschaft. play
Swiss-Chef Thomas Klühr posiert vor dem neuen Bombardier-C-Series-Flugzeug seiner Fluggesellschaft. ALEXANDRA WEY

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Zwar gibt es gemäss dem Swiss-Chef Thomas Klühr Verbesserungen, doch das angestrebte Niveau sei noch nicht erreicht. 

Pünktlichkeit sei für die Schweiz, den Flughafen Zürich und auch die Fluggesellschaft Swiss als Premium-Airline wichtig. «Die Schweiz ist pünktlich. Und deswegen gibt es hier Handlungsbedarf», sagt Klühr im Interview mit der «Schweiz am Sonntag».

Bereits bei seinem Amtsantritt im Frühling kündigte Klühr an, die Pünktlichkeit verbessern zu wollen. Einige Verbesserungen bei den Abflugzeiten habe es seither gegeben. Klühr beziffert diese mit zirka zwei Prozentpunkten bei den Verspätungen von mehr als 15 Minuten.

Kleine Fortschritte, aber...

Der kleine Fortschritt sei einer Fülle von Massnahmen zu verdanken. Spitzenzeiten seien entlastet worden, die Flieger würden schneller auf die Pisten gebracht und die Wartezeiten für umsteigende Gäste seien angepasst worden.

«Wir warten zwar weniger lange auf einzelne Passagiere, dafür müssen die Fluggäste, die bereits im Flugzeug sitzen, deutlich weniger lange auf ihren Abflug warten», erklärt er die Vorteile aus Sicht der Passagiere.

Insgesamt brauche die Swiss, aber auch der Flughafen, einen langen Atem. «Ich plädiere immer für die Verfolgung der grossen Ziele, aber auch die kleinen Hausaufgaben müssen gemacht werden – und zwar von allen involvierten Parteien», sagt er. (SDA)

Publiziert am 06.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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6 Kommentare
  • Verena  Fankhauser aus Maspalomas
    06.11.2016
    Wir sitzen regelmässig mind. 1h bei Langstrecke im Flieger am Dock oder auf der Piste, Zürich ist gänzlich überlastet, da kann Swiss relativ wenig tun, dies ist die Logistik des Flughafens und die Grösse.
  • Fritz  Blasimann 06.11.2016
    Ich bin dieses Jahr schon zwei mal auf Swissflügen 1.5h am Boden im Flieger gesessen. Und das auf Europaflügen, bei denen der Flug weniger lang dauerte als die Verspätung. In zwei Wochen fliege ich eine Langstrecke mit der Swiss. Mal schauen oder man etwas merkt von den Versprechen von Herr Klühr..
    • Hans  Zürcher 06.11.2016
      Da hoffe ich mal, dass Sie klein sind und bald die Möglichkeit haben, mit fähigeren Fluggesellschaften zu fliegen. Schon erstaunlich, das ssie sich das bieten lassen. Swiss/Lufthansa gewähren 71cm Beinfreiheit in der Economy Class, Ryanair 76cm. Aber klar: bei einem 3x niedrigeren Börsenwert als Ryanair und einer Flotte, die im Durchschnitt doppelt so alt ist wie bei Ryanair, muss Swiss/Lufthansa die wirrsten Zubringer Flüge abwarten und sie sitzen lassen, um zu überleben.
  • Hans  Zürcher 06.11.2016
    Klassisches PR Gerede, Floskeln wie "noch pünktlicher" sind schon ein Hohn. Aber wir haben es in der Hand: der Kanton Zürich ist Mehrheitsaktionär am Flughafen Zürich und kann dafür sorgen, dass endlich kompetente Airlines wie Ryanair oder Easy Jet das Swiss/Lufthansa Monopol beenden. Was Swiss (inkl. dieses Interview) abliefert ist unverschämt und klassisches Verhalten eines arroganten Monopolisten.
    • Fritz  Blasimann 06.11.2016
      Ryanair, Easyjet kompetenter als LX und LH? Da lachen ja die Hühner im Stall...
    • Sascha  Aregger 06.11.2016
      wieviele Flüge absolvieren Sie im Jahr mit der Swis Herr Zürcher? na?