Zahlen fürs dritte Quartal Schweizer Arbeitsmarkt schrumpft wieder

Im Vergleich zum Vorquartal ist die Beschäftigung saisonbereinigt um 0,1 Prozent gesunken. Das sind aber immer noch 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Arbeitslosenquote: Beschäftigungswachstum nimmt im 3. Quartal ab play
In der gesamten Wirtschaft wurden 4000 offene Stellen mehr gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal. (Symbolbild) MORITZ HAGER/EQ Images

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Der Schweizer Arbeitsmarkt schrumpft wieder. Im Vergleich zum zweiten Quartal ist die Beschäftigung saisonbereinigt im dritten um 0,1 Prozent gesunken. Frappant ist der Abbau im sekundären Sektor, dort nahm sie um 0,7 Prozent ab. Das teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.

In der gesamten Wirtschaft wurden 4000 offene Stellen mehr gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (+8,1 Prozent). In Vollzeitäquivalenten belief sich das Beschäftigungsvolumen insgesamt auf 3,856 Millionen Beschäftigte (+1000 gegenüber dem Vorjahresquartal).

Beschäftigungsaussichten stabil

Interessant ist der Blick auf die Regionen: Gegenüber dem dritten Quartal 2015 nahm die Beschäftigung in den Grossregionen Tessin, Genfersee, Zentral- und Ostschweiz zwischen 0,7 und 1,5 Prozent zu. Im Espace Mittelland blieb sie gleich, in der Nordwestschweiz und in Zürich ging sie zurück. 

Die Beschäftigungsaussichten präsentieren sich ähnlich wie im Vorjahr: Die Unternehmen, die den Personalbestand im nächsten Quartal beibehalten wollen, repräsentieren 67,1 Prozent des Personalbestands. Firmen, die eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl planen, 7,7 Prozent, und jene, welche einen Beschäftigungsabbau beabsichtigen, 4,8 Prozent. Der Rest der Unternehmen äusserte sich nicht zu dieser Frage. (kst/SDA)

Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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3 Kommentare
  • Ernest  Blanco 29.11.2016
    Das BFS sollte endlich eine Statistik vorlegen, welche Job-Neuanstellungen von Zuzügern versus neue Arbeitslose & Ausgesteuerte, gegliedert nach Quartal, Branche, Alter und Lohn darstellt. Damit wäre ganz einfach ersichtlich, dass hier ein veritabler Austausch von älteren Arbeitskräften stattfindet, zu Lasten der Steuerzahler und zu Gunsten der Unternehmen. Aber diese Transparenz will der Bund absolut verhindern, da sonst der Ruf nach einer strengen Umsetzung der MEI laut wird.
  • Thomas  Zöllig 29.11.2016
    1000 Stellen mehr als 2015, aber eine Zuwanderung von ca. 80000? Wohin "wandern" denn diese 80000? Einfach gesagt werden jedes Jahr 80‘000 mehr Leute durch uns Steuerzahler finanziert. Bei der Arbeitlosenquote sind die ausgesteuerten, Sozialfälle usw. nicht eingerechnet. Anscheinend erhöht sich genau dieser Anteil jedes Jahr um 80‘000. Ein grosser Dank an die Politiker, diese sind anscheinend Top, wie viele Bonuskassierer ;-)
    • Martin  Arnold aus Derendingen
      29.11.2016
      Ein bisschen gar einfach, Ihre "Milchbüechlirechnung"
      Im Jahre 2014 sind z.B. über 50000 in Rente gegangen und scheiden somit auf natürlichen Wege aus dem Erwerbsleben aus! Und dieses Jahr dürften es nicht weniger sein.....
      diese werden nicht oder nur minimalst vom Steuerzahler finanziert!Dann gibt es den Familiennachzug der auch nicht vom Steuerzahler finanziert wird!
      Das relativiert Ihre 80000 doch um ein gutes Stück!!!!
      Also, immer schön bei den Fakten bleiben, auch am Stammtisch...