Yunfeng Gao steckt 100 Millionen ins Luzerner Palace Dieser Chinese sammelt Luxushotels

LUZERN - Der chinesische Unternehmer Yunfeng Gao hat eine Schwäche für Schweizer Hotels der Spitzenklasse. Er will das Luzerner Traditionshaus Palace wieder zu einer Topadresse machen. Es ist nicht sein einziges Hotelprojekt.

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Yunfeng Gao (49) steckt 100 Millionen Franken in das Luzerner Luxushotel Palace. Der studierte Ingenieur hat das Traditionshaus der Credit Suisse abgekauft. Er will das denkmalgeschützte Belle-Epoque-Haus wieder zu einer Top-Adresse machen.

Das Interieur und die Einrichtung des Hauses am Vierwaldstättersee entsprechen nicht mehr den Ansprüchen der Gäste an ein Fünfsternehotel. Das hatte Folgen: In den letzten fünf Jahren ist der Umsatz um 25 Prozent gesunken.

Mehr Suiten geplant

Das 1906 erbaute Hotel hat 129 Zimmer. Nach dem Umbau sollen es noch 110 sein, die Hälfte davon Suiten. Geplant sind zudem drei neue Restaurants mit Schweizer, asiatischer und japanischer Küche. Weiter sind ein neuer Haupteingang und eine neue Rezeption vorgesehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Gao sein reich gefülltes Kässeli – das «Forbes»-Magazin schätzt sein Vermögen auf 500 Millionen Franken – für Schweizer Hotels öffnet. Der gute Freund von Andermatt-Investor Samih Sawiris (59) hat in Engelberg OW den Europäischen Hof gekauft.

Neues Hotel in Engelberg

Das Haus aus dem Jahre 1904 saniert er komplett. Zudem lässt er das Grand Hotel Titlis Palace bauen – für 100 Millionen Franken. Das Luxushaus mit 117 Zimmern soll im Dezember 2018 eröffnet werden. Ebenfalls im Kanton Obwalden, auf der Melchsee-Frutt, baute der Chinese 2012 das Viersternehotel Frutt Lodge & Spa.

Seine Millionen verdient der bekennende Schweiz-Fan aber (noch) nicht mit seinen Hotels, sondern mit der Firma Han’s Laser Technology mit Sitz in der chinesischen Millionenstadt Shenzhen. Goa ist Chef von 9500 Angestellten und arbeitet eng mit Apple zusammen.

Publiziert am 23.12.2016 | Aktualisiert am 13.01.2017
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6 Kommentare
  • Annemarie   Setz 24.12.2016
    Und warum nicht? Chinesen sind zielstrebige Leute. Das Hotel wird wieder auf Vordermann gebracht und lockt Gäste an und präsentiert sich schön integriert in die Stadt Luzern. Das im Gegenteil zu den hässlichen Kasten die die Araber auf dem Bürgenstock bauten und bauen und die die Landschaft schänden.
  • Urs  Hagen 23.12.2016
    Die alte 100 Jahre alte Kästen sind bei den Chinesen gut aufgehoben, die Schweizer bringen es nicht mehr auf die Reihe. Es braucht Geld und etwas verrückt muss man auch noch sein dazu. Hut ab vor solchen Leuten, die gefallen mir.
  • Karen  Mind 23.12.2016
    Warum kann ein Ausländer einfach so Häuser in der Schweiz kaufen? Nachdem Traditionsfirmen alle ins Ausland verscherbelt wurden, geht es jetzt mit den Hotels weiter? am Schluss dann die Berge...
    • Fritz  Frigorr 24.12.2016
      Warum macht das kein "Eidgenosse", der über viele Milliarden verfügt?
      Der immer so sehr für sein "Volch" nur das Beste will, es vor den bösen Ausländern schützen will ?
  • Günter  Kaußen aus Köln
    23.12.2016
    Das Dilemma von Luxushotels ist die kurze Halbwertszeit von Renovationen, in denen diese wieder verdient werden können, weil sich der Geschmack im obersten Preissegment so rasch wandelt.

    Insofern ist Herrn Gao als ausländischem und branchenfremden Investor besonders viel Glück zu wünschen.

    Vielleicht gibt es in Zukunft eine Börsenbaisse oder neue Wachstumsunternehmen, wo das Geld mittelfristig glücklicher investiert wäre.

    Aber jeder nach seiner Façon...
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 23.12.2016
    Vermögen 500 Million , Kauf 100 umbau 100, da bleibt nicht viel mehr vorig , wenn der bereits ein Paar Hotels hab,der ist innerhalb von 5 Jahre in der Zchweiz pleite ,weil der all sein Geld vorher nach China hab Transferiert und der Schweizer haben wieder xxx Millionen Schulden .