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Herr Stoffel, Sie haben tiefe Handy-Tarife auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben.
Im Gegenteil! Die Fusion von Orange und Sunrise hätte die Situation auf Jahre hinaus betoniert. Tiefere Tarife hätte es nicht gegeben, die Firmen hätten einfach mehr Geld verdient.
Wieso?
Weder Swisscom noch Orange hätte sich bemühen müssen, mehr Kunden zu gewinnen. Sie haben ja schon hohe Marktanteile. Orange hätte viel Geld sparen können, aber die Kunden hätten nicht profitiert.
Mit Ihrem Nein stärken Sie aber die Swisscom.
Nein, die Swisscom hätte profitiert, wenn sie mit Orange nur noch einen starken Konkurrenten gehabt hätte. Drei Anbieter bedeuten mehr Wettbewerb und damit tiefere Preise.
Orange und Sunrise können rekurrieren. Was könnte den Deal retten?
Es gibt eine Alternative. Sunrise und Orange könnten ihre Handy-Netze zusammenlegen und viel Geld sparen. Dadurch würden die Kunden tatsächlich von tieferen Preisen profitieren.
Sie treten bald zurück. Wollten Sie sich noch ein Denkmal setzen?
Meine Person spielt überhaupt keine Rolle. Es war ein Entscheid der Kommission.
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Weko-Präsident Walter Stoffel: sagt Nein zur Orange-Sunrise-Fusion. (Reuters)