Ausverkauf einer Nation Wollen die Griechen wirklich ihre Inseln verhökern?

  • Publiziert: 23.08.2012, Aktualisiert: 24.08.2012

ATHEN - Vor knapp zwei Jahren forderte die Zeitung «Bild»: «Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen». Nun denkt offenbar selbst die griechische Regierung über einen Inselverkauf nach.

In einem Interview mit der französischen Zeitung «Le Monde» sagte der griechische Ministerpräsident Samaras gestern, seine Regierung sei bereit, unbewohnte Inseln zu verkaufen. Einige dieser Inseln könnten durchaus von wirtschaftlichem Nutzen sein.

Ungenutztes Land in Kapital verwandeln

Bedingung sei aber, dass der Verkauf keine Gefahr für die nationale Sicherheit sei, erklärte Samaras. Es gehe darum, ungenutztes Land in Kapital zu verwandeln, das Einnahmen generiere, und das zu einem fairen Preis.

Bisher gab es vereinzelt Griechen, die versuchten, ihre Privatinseln zu verkaufen. Vor drei Monaten standen rund 75 Inseln zum Verkauf. Das schrieb die österreichische Zeitung «Der Standard».

Laut Makler Farhad Vladi von Vladi Private Islands lief der Verkauf harzig. Denn ein Nichtgrieche braucht 32 Genehmigungen von 32 unterschiedlichen Stellen, um ein Eiland zu kaufen. (cst/SDA)

Beliebteste Kommentare

  •   Peter Streit , Bern
    32 Genehmigungen von 32 verschiedenen Stellen?! Habe mal eine Doku gesehen wie es für ausländische Investoren aussieht. Und da ist es genau gleich. Kein Wunder sind sie pleite .
    • 23.08.2012
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  • Andreas  Zeidler , Baar
    Wer denkt das damit die Probleme aus der Welt geschafft sind der liegt falsch...
    In 10 Jahren werden die Griechen diese Inselverkäufe bereuen und die EU Länder sind immer noch gleich hoch verschuldet..falls es die EU dann noch gibt...???
    • 23.08.2012
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Alle Kommentare (5)

  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Was macht denn Andermatt?
    Sawieri Land!
    Ist doch das selbe!
    Nur ein Unterschied, die Griechischen Inseln bleiben stehen, in Andermatt gibts dafür
    eines Tages Bau Ruinen, ja die bleiben dann auch,,,,, stehen!
    • 25.08.2012
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  • jelle  quack , Zürich
    Dies ist offesichtlich ein falscher Schachzug seitens Griechenlands. Auch Yannick Del Curto sieht das so, der meint, dass eine langfristige Zukunftsfähigkeit auf dem Vorhandensein von Ressourcen beruht. Die missliche Lage derzeit mag zwar zu einem Verkauf verlocken, jedoch werden die langfristigen Folgeschäden aufgrund der Knappheit von Ressourcen Boden nicht berücksichtigt. In dem Sinne Viva la HTW und es lebe snelle jelle
    • 24.08.2012
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  • Andreas  Zeidler , Baar
    Wer denkt das damit die Probleme aus der Welt geschafft sind der liegt falsch...
    In 10 Jahren werden die Griechen diese Inselverkäufe bereuen und die EU Länder sind immer noch gleich hoch verschuldet..falls es die EU dann noch gibt...???
    • 23.08.2012
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  • Ivo  Steinmann , Zürich
    Die Schweiz verhöckert ihr Land ja auch an Investoren, obwohl wir viel weniger davon haben. Und eines morgens wachen wir mitten in einer endlosen Betonwüste auf. Achja, und in den Bergregionen findet ja der Ausverkauf von Bauland auch extrem statt momentan, nur weil jeder noch kurz seine 2.Wohnung will.
    • 23.08.2012
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  •   Peter Streit , Bern
    32 Genehmigungen von 32 verschiedenen Stellen?! Habe mal eine Doku gesehen wie es für ausländische Investoren aussieht. Und da ist es genau gleich. Kein Wunder sind sie pleite .
    • 23.08.2012
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