Nach dem Hello-Grounding ist deren Gründer Moritz Suter von der Bildfläche verschwunden.
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Wo ist Moritz Suter?
(Keystone)Moritz Suter (69) ist untergetaucht. Seitdem am Sonntagabend seine vier Hello-Flugzeuge wegen Zahlungsunfähigkeit am Boden blieben, beantwortet er keine Anrufe mehr.
Wo ist Moritz Suter? Das fragt sich die ganze Schweiz.
Sogar sein geschasster Hello-Finanzchef Thomas Kissling hat sich gemeldet. Ihm schiebt das Management die Schuld für das Grounding in die Schuhe, weil er offenbar die Zahlen geschönt hat.
Dem «Bund» schrieb Kissling: «Ich möchte jedoch klar festhalten, dass ich den Vorwurf der betrügerischen Machenschaften, inklusive der persönlichen Bereicherung, mit aller Entschiedenheit von mir weise.»
Auch der «Tages-Anzeiger» sucht Moritz Suter. Die Zeitung will wissen, was nun mit seiner Beteiligung bei der rumänischen Carpatair geschieht. Auch dieser geht es schlecht. 120 Personen seien dort unlängst entlassen worden.
Die Hello-Website hilft nicht weiter. Seit Montag steht dort einzig eine Erklärung mit dem Titel: «Gericht gewährt Hello Konkursaufschub.» Am Ende heisst es: «Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Hello AG sind sehr enttäuscht und bedauern die Situation ausserordentlich.»
Wie lange ist Suter schon untergetaucht? Der «Sonntag» versuchte ihn schon vor zwei Wochen zu erreichen. Suter hätte erklären sollen, ob sich Hello nun ganz auf den Zürcher Flughafen konzentrieren will, weil der Reiseveranstalter Tui Deutschland seiner Airline in Basel den Platz streitig macht.
Seine Flugline kämpfte offenbar schon länger mit Turbulenzen.
Vielleicht sitzt der Unternehmer Suter ja längst am Verhandlungstisch. Schliesslich beteuert ja Hello-Chef Robert Somers, es gebe für die gegroundete Airline fünf Interessenten. (alp)
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