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Steht die Schweiz vor einem neuen Anlage-Skandal Täglich werden neue Fälle bekannt von Schweizer Kunden, die grosse Teile ihres Vermögens in Anlage-Produkte von Lehman Brothers gesteckt haben. Nach der Pleite der US-Bank müssen sie nun mit einem Totalverlust rechnen.
BLICK liegen inzwischen über 20 Fälle vor (anonymisierte Auswahl siehe oben) – und alle betreffen die Credit Suisse. Die Grossbank steht derzeit im Mittelpunkt der Kritik. Die Kunden geben an, sie seien von der CS nicht klar über die Risiken aufgeklärt worden – und fordern deshalb ihr Geld zurück.
Die CS ihrerseits beruft sich auf das Kleingedruckte: Dort stehe eindeutig, dass der Anleger hafte. Allerdings räumt auch CS-Manager Hanspeter Kurzmeyer ein, dass man Anpassungen vornehmen müsse: «Die Risikoaufklärung muss noch viel wichtiger werden.»