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Zwar ist der Gewinn ein neuer Rekord. Aber: Mit dem Verkauf von Pillen wurde das nicht geschafft. Sondern indem Novartis die Firmen-Teile Gerber und Medical Nutrition an Nestlé verkaufte. Das spülte die «Kleinigkeit» von 5,2 Mrd. Dollar (5,7 Mrd. Franken) in die Kassen.
Im eigentlichen Pharma-Geschäft gabs sogar eine bittere Enttäuschung: Hier muss Novartis einen Rückgang des Reingewinns um 4 Prozent auf 6,5 Mrd. Dollar ausweisen (7,1 Mrd. Franken)!
Wenigstens stieg der Umsatz – um 8 Prozent auf 39,8 Mrd. Dollar (knapp 44 Mrd. Fr.). Auch nicht gerade berauschend, aber immerhin.
Alle sind enttäuscht
Nicht nur die Novartis-Bosse werden enttäuscht sein. Auch die Analysten hatten deutlich mehr Gewinn erwartet. Das wird auch bei den Aktionären auf die Stimmung drücken.
Um diese bei der Stange zu halten, greift Vasella zu zwei Massnahmen: Erstens will Novartis Aktien für 10 Mrd. Fr. zurückkaufen. Damit soll der Aktienkurs gestützt werden. Und die Dividende soll 1,60 Fr. pro Aktie betragen, 19 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Aktie verlor am Morgen 1,1 Prozent, auf 60,50 Franken.
Übrigens: Novartis versteht sich als internationalen Konzern mit Sitz in Basel. Deshalb weist die Pillen-Firma ihren Gewinn in US-Dollar aus. Und nicht in Schweizerfranken. (SDA/snx)