Wingo wirbt auf Sexseiten Swisscom-Tochter kommt auf Youporn

«Wingo-Kunden kommen schneller», behauptet die Swisscom-Tochter keck. Und zwar auf zwei der grössten Pornoseiten. Die Aktion komme gut an, heisst es beim Telekomanbieter.

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Wingo schaltet in Sachen Werbung einen Gang höher – und kennt dabei keine Tabus. Seit November 2016 hat die Swisscom-Billigtochter auch ein Handy-Abo im Angebot. Erst warf sich Wahrsager Mike Shiva (52) für das neue Produkt ins Zeug.

Neu wirbt Wingo auf Schmuddel-Sexseiten wie Youporn und Pornhub – mit dem Umfeld angepassten Sprüchen wie «Wingo-Kunden kommen schneller» oder «Wingo – Besorgs dir jetzt». Neben den Werbebannern kann man sich Hunderte von Gratisfilmchen anschauen.

Dass Wingo auf Pornoseiten wirbt, sei kein Zufall, heisst es. «Da gerade beim Download und Streamen von Filmen oft Verzögerungen entstehen, bot sich das Platzieren unserer Banner auf Youporn an», sagt Wingo-Sprecherin Fabienne Ruckstuhl zu BLICK. «Das Ganze ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen.» Die Aktion sei gut angelaufen, die Zahlen positiv.

Vermehrt entdecken auch bekannte Firmen wie die Modemarke Diesel Pornoseiten als Werbeplattform. Der Grund: riesige Nutzerzahl, geringe Kosten. Youporn und Pornhub gehören zur Mindgeek Holding mit Sitz in Luxemburg. Rund tausend Angestellte machen über 100 Millionen Franken Umsatz.

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
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3 Kommentare
  • Fliederotto  Silkonbort aus Rheintal
    06.01.2017
    Danke für die wichtige Information - dort hätte ich diese nie gesucht. Wenigstens passen die Slogan zur Site.
    Als Seitenfüller sicher praktische Mitteilung und nun weiss auch die nächste Generation wo sie Schmuddelecken findet :-)
  • Andreas  Keller , via Facebook 06.01.2017
    Was für ein Quatsch. Es handelt sich hierbei um ein Ad, dies wird durch Google installiert. Dieses Ad kann auf jeder beliebigen Seite auftauchen und ist abhängig davon, nach was ein Google Kunde gesucht hat. Jede beliebige Seite (auch You Porn) kann solche Ad Werbung installieren um bei Klicks Kohle zu verdienen. Dass sich Firmen solche Werbeplätze kaufen ist wohl auch klar. Das Schwarze Schaf ist Google, nicht die Swisscom Tochter. Surfverhalten der User ist zu hinterfragen :-)
  • Niko  Cord 06.01.2017
    100 millionen mit 1000 Angestellten ist jetzt nicht sonderlich gut, das sind gerade mal 100000 Umsatz pro Angestelltem. Wenn wir aber jetzt davon ausgehen dass wahrscheinlich 90 Prozent der Angestellten in irgendeinem Billiglohnland arbeiten, dann bleibt sicher noch ein wenig Profit.