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Die Grossbank UBS zeigt Interesse an der Mitfinanzierung einer zweiten Gotthard-Röhre. (Keystone)
ZÜRICH - Wird sich die Grossbank am Bau der zweiten Röhre am Gotthard beteiligen? Es wäre gute Werbung und ein Seitenhieb gegen die Credit Suisse.
Die UBS arbeitet weiter daran, ihr ramponiertes Image in der Schweiz wieder herzustellen. Sie finanziert zum Beispiel fünf Lehrstühle an der Uni Zürich für mehr als 100 Millionen Franken.
Und nun schliesst die Bank auch ein Engagement beim Bau eines zweiten Gotthard-Strassentunnels nicht aus. Es sei zwar noch zu früh für konkrete Pläne, heisst es bei der UBS. Aber würde sich eine private Finanzierung des Milliarden-Projekts abzeichnen, wäre eine UBS-Beteiligung nicht ausgeschlossen.
«Derzeit steht das aber nicht zur Diskussion», sagt ein UBS-Sprecher gegenüber Blick.ch. Weil man zum aktuellen Zeitpunkt ja nicht wisse, ob es zu einer Private-Public-Partnership komme.
Es wäre tolle Werbung für die Bank. Besonders weil laut Umfragen heute eine Mehrheit der Schweizer einem Bau zustimmen würden.
Heimmarkt vernachlässigt
Während Jahren hatte die UBS ihren Heimmarkt stiefmütterlich behandelt. Doch da scheint sich was gewandelt zu haben. Für rund 200 Millionen Franken wird das Schweizer Filialnetz aufgemöbelt.
Mit der Gotthard-Finanzierung würde sie auch der Konkurrentin Credit Suisse ein Schnippchen schlagen. Gründer der Schweizerischen Kreditanstalt – heute die CS – war Alfred Escher. Eisenbahnpionier und der geistige Vater des Gotthard-Bahntunnels.
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