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Wintersport ist teuer: Für gute Ski oder Snowboards inklusive Bindung und Schuhe zahlt man schnell 1300 bis 1400 Franken. Bei günstigeren Modellen reichen zwar auch 700 bis 800 Franken – aber auch das ist eine hübsche Stange Geld. Wer nur eine bis zwei Wochen pro Jahr auf den Ski steht, fährt besser, wenn er die Geräte nur mietet. So kann man Top-Ski oder ein Spitzen-Snowboard fahren – zu einem Preis, für den ein Paar billige Ski zu kaufen ist.
Weitere Vorteile: Wer mietet, braucht sich um Reparaturen oder den Service nicht zu kümmern – man hat die Garantie, stets mit einer professionell präparierten Ausrüstung zu fahren. Zudem muss man die sperrigen Bretter nicht in die Berge transportieren. Eine spezielle Bruch- und Diebstahlversicherung in der Höhe von zehn Prozent des Mietwerts ist bei prekären Verhältnissen empfehlenswert.
«Etwa 35 Prozent der Wintersportler mieten heute ihre Ausrüstung», sagt Claude Benoit (60), Direktor des Verbands Schweizer Sportfachhandel. Mittelfristig rechnet Rentaski-Geschäftsführer Boris Bossi (41) mit einem Mietanteil von 50 Prozent. Rentaski betreut 55 Swissrent-a-Sport-Shops in 28 Schweizer Wintersportorten.
Der gesamte Mietmarkt setzt derzeit geschätzte 200 Millionen Franken im Jahr um. Marktführer ist Intersport Rent mit einem Umsatz von rund 45 Millionen Franken (Winter 2008/09). Wegen Preisempfehlungen hatte die Wettbewerbskommission (Weko) in den Neunzigerjahren interveniert. Seither führt die Weko regelmässig Kontrollen der Mietpreise durch.
Seit grosse Händler wie SportXX Migros, Ochsner Sport und Athleticum (Manor) ins Mietgeschäft eingestiegen sind, fallen die Preise. Sie sind in den städtischen Agglomerationen (siehe oben) meist tiefer als vor Ort in den Bergen.
*Die 100 Shops von Intersport Rent in 70 Wintersportorten haben teils unterschiedliche Preise. Als Preisbeispiel dient Bardill Sport Shop in Davos Platz GR.