Weniger Knast, mehr Kohle Darum wären Amis lieber Schweizer

ZÜRICH - Eine Website vergleicht die USA mit der Schweiz. Dabei kommen wir gut weg: Das Leben ist sicherer, wir haben mehr Freizeit und leben erst noch länger.

Das Empire State Building leuchtet in den Schweizer Farben rot - weiss#ESB: Tower lighting red/white/red for Switzerland as new UN member play
Das Empire State Buliding beleuchtet in Schweizer Farben. DOMINIK BAUMANN

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Airbnb war gestern - Sex auch Die Schlafkoje erobert Amerika
2 Wegen Terror und Preiskampf Swiss fliegt nicht mehr nach Istanbul
3 Swisscom schickt Senioren auf Monsterjagd Hier lernen Joe (76) & Co....

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
12 shares
25 Kommentare
Fehler
Melden

Wer hat sich noch nicht die Frage gestellt: Was wäre, wenn ich ganz woanders leben würde? Die Internet-Seite «If it were my home» (Wenn das mein Zuhause wäre) gibt darauf Antworten – zumindest wenn der Fragesteller aus den USA stammt. Denn die Website erklärt Amerikanern, wie es ihnen erginge, wenn sie in anderen Staaten leben würden – etwa in der Schweiz.

IMAGE-ERROR

Würde man zwischen Genf und St. Gallen statt zwischen New York und San Francisco leben, wäre das Risiko arbeitslos zu werden mehr als halb so hoch (56,2 Prozent). Auch die Wahrscheinlichkeit, in einem Gefängnis zu landen, ist laut der Statistik, die die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) empfiehlt, um fast 88 Prozent geringer.

Demnach ist es auch in der Schweiz um ganze 81,6 Prozent weniger wahrscheinlich, ermordet zu werden.

Weniger Kinder, mehr Gesundheitskosten

Zudem ist die Lebensqualität höher. Lebten Amerikaner in der Schweiz, hätten sie 13 Prozent mehr Freizeit und 3,8 Prozent mehr Geld. Ausserdem würden sie gut 2,8 Jahre länger leben, um das geniessen zu können.

Auch bei der Gesundheit gibt es grosse Unterschiede. Laut der Statistik von «If it were my home» liegt die Wahrscheinlichkeit, sich mit HIV zu infizieren, in der Schweiz um ein Drittel unter jener in den USA.

Wären Amerikaner in der Schweiz geboren, müssten sie allerdings fast ein Prozent mehr für Gesundheit ausgeben. Ob sie überhaupt geboren worden wären, steht in den Sternen: Die Schweizer haben über ein Viertel weniger Kinder (21,9 Prozent).

Publiziert am 23.02.2016 | Aktualisiert am 17.04.2016
teilen
teilen
12 shares
25 Kommentare
Fehler
Melden

25 Kommentare
  • Hansjörg  Cartier , via Facebook 23.02.2016
    Wenn ihr Amis gleiche Steuern Bezahlt und Soziale Abgaben Krankenkasse für alle AHV IV ABL und so weiter, dann haben sie auch eine Schweiz.
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    23.02.2016
    Wenn ich die Kampagnen der Befürworter der DSI lese, habe ich aber das Gefühl, dass die Schweiz nicht mehr sicher sei und ich jeden Moment z.B. das Opfer eines Einbruchs oder eines Überfalls werde... Auch seien Frauen nicht mehr sicher und könnten sich nicht mehr frei bewegen.... Was stimmt denn nun?
    • Marion   Jost aus Schönenwerd
      23.02.2016
      Die Antwort wissen Sie ja schon..... die Befürworter hören einfach nur auf das Stammtischgeplauder der SVP, ohne etwas weiter zu denken und sich selbst ein Bild zu machen, es ist halt leichter etwas nach zu plappern als selbst mal aktiv zu werden!
  • Ronny  Egger 23.02.2016
    Wie heisst es so schön: Man sieht nur immer das, was andere haben und vergisst, was man selber hat.

    So ist es auch bei einer Auswanderung. Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt.
    • Martina  Hübscher , via Facebook 23.02.2016
      stimmt aber ich bin trotzdem froh habe ich beides gesehen und die Schweiz ist nicht mehr das was sie mal war und wird immer weniger ein platz zum alt werden!!
    • Marion   Jost aus Schönenwerd
      23.02.2016
      Frau Hübscher; sie werden kein vergleichbar entwickeltes Land wie die CH finden, wo noch mehr Platz wäre! Das ist der Lauf der Dinge, wir werden immer mehr! Sie könnten höchstens auswandern, wobei das Land vermutlich nicht die gleichen Annehmlichkeiten mitbringen wird!
  • Beat  Albrecht aus Neuenhof
    23.02.2016
    Nichts desto trotz - auch wenn die Schweiz sicherer ist, ich will dass kriminelle Ausländer ohne wenn und aber ausgeschafft werden! Für noch mehr Sicherheit!
    • Marco  Weber 23.02.2016
      Höhö.... für noch mehr Sicherheit! Wahnsinn wieviele einen solchen schwachsinnigen Spruch doch tatsächlich glauben!
    • Jessy  James 23.02.2016
      @Beat Albrecht! Gratuliere, Sie haben heute den Preis "Dümmster Spruch des Tages" gewonnen. Einfach ohne Wahrheitsgehalt und ohne Argumente. Es ist fast kriminell, was Sie da von sich behaupten.
  • Martina  Hübscher , via Facebook 23.02.2016
    ich bin ein americaner und ein schweizer. würde ich den CH-pass abgeben? klar,mir ist der americaner eh sympatischer und diese Statistik ist ein Witz,in america kommt es darauf an in welchem Staat man wohnt !! und ich bin 2 mal ein Monat in Californien und liebe es mehr als hier ! weniger Engstirnigkeit !!
    • Lukas  Müller 23.02.2016
      Was mir nicht in den Kopf geht.. Wenn es in den USA so super ist, warum sind Sie nicht 10 Monate da und 2 Monate hier? Die Schweizer Krankenkasse könnten Sie ja trotzdem behalten, nur für den Fall.
    • Max  Meier 23.02.2016
      Niemand wird in der Schweiz oder in den USA mit Gewalt zurückbehalten und an der Ausreise gehindert. Warum sind Sie als Doppelbürgerin noch hier? Profitieren Sie auf der einen Seite von irgendwelchen Vorzügen hier und wettern auf der anderen Seite über das Land, das Sie freiwillig als Haupt-Wohnort bestimmt haben? Das wäre nicht fair. Im übertragenen Sinn gilt auch hier: "Man schlägt nicht die Hand, die einen füttert." Jeder Staatsbürger kann dort leben, wo er will. In diesem Sinn: Gute Reise!
    • Hans  Grüter 23.02.2016
      Es zwingt Sie niemand, wieder zurück in die Schweiz zu kommen. Bleiben Sie doch in Kalifornien und geben den Schweizer Pass ab, kein Problem. Wir haben eh Platzprobleme.
    • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
      23.02.2016
      Herr Meier, da ist einmal mehr der völlig falsche Vorwurf wegen der Doppelbürgerschaft. Angenommen, Sie haben eine amerikanische Mutter und einen Schweizer Vater, was vorkommen soll. Da können Sie von Geburt weg beide Staatsbürgerschaften haben, ob Sie die wollen oder nicht. Wenn Sie dann noch z.B. in der Schweiz Familie haben, würden Sie einfach die CH-Staatsbürgerschaft abgeben? Wohl kaum! Bis Sie die amerikanische Staatsbürgerschaft abgeben können, kann es viele Jahre dauern und viel kosten..