Weko erteilt grünes Licht für Twint-Fusion Mit vereinten Kräften gegen Apple

Die neue Mobile-Payment-Lösung Twint darf planmässig entwickelt werden. Die Wettbewerbskommission (Weko) hat am Freitag grünes Licht erteilt.

Mit Handy bezahlen: Momentan ist die mit Twint bei Coop möglich - bald folgt auch die Migros. play
Mit Handy bezahlen: Momentan ist die mit Twint bei Coop möglich - bald folgt auch die Migros. Twint

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Grünes Licht für die neue Bezahlplattform Twint: Die Wettbewerbskommission (Weko)  hat am Freitag die Fusion zwischen den beiden Schweizer Mobile-Payment-Anbietern Paymit und Twint abgesegnet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Zusammenlegung der heute noch einzeln am Markt auftretenden Systeme Twint und Paymit könne damit planmässig erfolgen, teilten die beiden Unternehmen am Freitag mit. Bis November werden die Funktionen unter dem Namen Twint zusammengelegt. Ab Mitte Januar werden die Nutzer auf das neue Twint-System umgestellt. Neu beteiligt sich auch die Waadtländer Kantonalbank an Twint.

Das Aktienkapital von Twint wird je zu einem Drittel bei Postfinance, SIX und den fünf grössten Schweizer Banken liegen. Es sind das die UBS, die CS, Raiffeisen sowie die Zürcher und Waadtländer Kantonalbank. Der Verwaltungsrat setzt sie aus je einem Vertreter der sieben Aktionäre zusammen.

Die fünf grössten Banken, SIX, die Detailhändler Migros und Coop sowie Swisscom hatten sich Ende Mai auf eine gemeinsame Lösung für das mobile Bezahlen in der Schweiz geeinigt. Twint und Paymit haben aktuell rund 500'000 Nutzerinnen und Nutzer. Sie sind damit das führende mobile Bezahlangebot in der Schweiz. (SDA)

Publiziert am 09.09.2016 | Aktualisiert am 08.11.2016
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2 Kommentare
  • peter  schneiter 09.09.2016
    Haha das ich nicht lache. Wenn Apple Pay in ein paar Monaten den weltweiten Markt aufmischt, wird das auch in der Schweiz der Fall sein und es wird sich nur noch ein System durchsetzen, aber sicher nicht Twint. Man sollte global denken!
    • Hugo  Wirz 09.09.2016
      Egal welches System sich durchsetzen wird, es wird ein Gemeinschaftswerk zwischen den Anbietern sein, etwas, das logisch ist, am meisten Vorteile bietet und am Kundenfreundlichsten ist. - Aber sicher nichts vom vergifteten Apfel! Wenn diese Sonderlings-Firma auch in Zukunft vielleicht noch Handys verkaufen will, muss sich Apple wohl oder übel dem Standard anschliessen. Oder glaubt peter schneiter, alle hätten so ein Unding in der Tasche?