Weil Bank das Investmentbanking nicht abspalten will: Hedgefonds steigt bei UBS aus

Der Aktionärsaktivist Knight Vinke gibt seinen Kampf für einen Strategiewechsel bei der Grossbank UBS auf. Der Vermögensverwalter habe seinen Anteil von rund einem Prozent bereits Ende vergangenen Jahres verkauft und dabei einen beträchtlichen Gewinn für seine Investoren erzielt.

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Das teilte ein Sprecher Knight Vinkes am Dienstagabend auf Anfrage mit. Knight Vinke sei jedoch weiterhin um das Investmentbanking der UBS besorgt - besonders angesichts der derzeitigen Marktbedingungen. Der Hedgefonds werde die Situation weiter beobachten. Zuvor hatte das «Handelsblatt» darüber berichtet.

Knight Vinke forderte von der Grossbank über Jahre hinweg die Abspaltung ihrer Investmentbanking-Aktivitäten. Der Fonds war überzeugt, dass das Kreditinstitut sich besser entwickelt, wenn es sich auf die Vermögensverwaltung beschränkt.

Ein UBS-Sprecher sagte: «Es gibt keine konkreten Anzeichen, dass Knight Vinke ein grosser Aktionär war. Offensichtlich hat die Argumentation von Knight Vinke keine Zustimmung gefunden. Wir haben unser Risiko-Profil in der Investmentbank nicht verändert und unsere Investoren verstehen das». (SDA)

Publiziert am 17.02.2016 | Aktualisiert am 17.02.2016
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  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    17.02.2016
    Das Geschäft mit derivativen Produkten ist scheinbar risikolos, weil ja jede Postition mit einem Gegengeschäft kompensiert werden kann. Das so lange, bis einer der Teilnehmer am Handel mit derivativen Produkten seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen kann. Dann bricht das ganze Kartenhaus zusammen. Weltweit. Es ist fahrlässig, dass solche Geschäfte nicht zum Nennwert mit Sicherheiten hinterlegt werden müssen. Die Aufsichtsbehörden versagen komplett. Kein Staat kann ein so grosses Risiko tragen
    • Heinz  Ulrich 17.02.2016
      Schöne Idee, in der Theorie. Welches Risiko trägt der Staat genau? Eigentlich keines, der Staat hat nur ein Interesse an einer stabilen Volkswirtschaft und wahrt ausschliesslich dieses Interesse. Dies bedeutet aber auch das es auf die Schweiz bezogen nicht ein Nachteil sein darf hier eine Wertschöpfung zu erbringen. Ohne Risiko kein gewinn und versuchen wir nicht globale Probleme national zu lösen. Die Leverage-Ratio der CH- Banken ist im internationalen Vergleich vorbildlich.
  • David  Zürcher 17.02.2016
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die UBS erneut in einen Hammer läuft.