Swatch mit Umsatzrückgang 600'000 Franken weniger Lohn für Hayek

BIEL - Der Uhrenkonzern Swatch erzielte einen Umsatz von 8,4 Milliarden Franken im letzten Jahr. Das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Geringer fällt auch der Lohn von Swatch-Chef Nick Hayek aus.

Swatch-Chef Nick Hayek spricht auf dem Bürgenstock über die Krise der Industrie. play
Swatch-Chef Nick Hayek Stefano Schroeter

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Der Uhrenkonzern Swatch erzielte einen Umsatz von 8,4 Milliarden Franken im letzten Jahr. Das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Rechnet man mit akutellen Wechselkursen, liet der Umsatz sogar 3 Prozent tiefer.

Trotzdem hat der Konzern letztes Jahr rund 700 Jobs geschaffen. Per Ende 2015 beläuft sich der Personalbestand auf 36'000 Personen. Die Gruppe habe im vergangenen Jahr wiederum einen Rekord von beinahe 200 neuen Patenten eingereicht, sagt Präsidentin Nayla Hayek im veröffentlichten Geschäftsbericht. «Patente sind eine wichtige Sache. Aber noch wichtiger ist, dass wir daraus Produkte machen.»

Chef Nick Hayek verdiente letztes Jahr 7 Millionen Franken. Das sind rund 600'000 Franken weniger als im Vorjahr. Auch seine Schwester Nayla hat weniger auf dem Lohnkonto. Waren es 2014 noch 4,9 Millionen Franken, sind es 2015 noch 4,4 Millionen Franken für die Präsidentin des Verwaltungsrats.

Nicht darben mussten die restlichen Verwaltungsräte. Vizepräsident und Lindt&Sprüngli-Chef Ernst Tanner bekam 166'146 Franken für sein Mandat. Das ist gleich viel wie im Vorjahr. Auch bei den übrigen Verwaltungsräten wurde die Vergütung nicht verändert.

Die Kennzahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 hat Swatch bereits Anfang Februar kommuniziert. Der starke Schweizer Franken und das schwierige Branchenumfeld hatte noch tiefere Spuren im Geschäftsergebnis des Uhrenkonzerns hinterlassen, als im Vorfeld dazu befürchtet wurde. Der Umsatz nahm um 3 Prozent auf 8,45 Milliarden Franken ab. Insgesamt schmälerte der starke Franken den Konzernumsatz um 185 Millionen Franken. Unter dem Strich nahm der Gewinn um 21 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken ab. (bam)

Publiziert am 10.03.2016 | Aktualisiert am 10.03.2016
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3 Kommentare
  • Rolf  Hess 11.03.2016
    Mit 6,4 Millionen wäre ich auch zufrieden. Macht doch nicht so ein Trara, wegen den, für Nick Hayek, lumpigen 600 000 Franken.
  • Thomas  Killer 10.03.2016
    Die Wirtschaft in der Schweiz kann von Herrn Hayek noch sehr viel lernen. Er ist ein Patron wie sie in der Schweiz leider nicht mehr vorhanden sind. Viel Weitsicht, Seriosität und kein Jammeri wie es die meisten sind. Mit dem Rückgang seines Ertrages wird Herr Hayek leben können. Trotz mieser Wirtschaftslage und dem unbeliebten Franken schaffte er es neue Stellen zu schaffen. Bravo!
  • Daniela  Bauschmann 10.03.2016
    600000 Franken weniger Lohn für Hayek. Das sind immer noch 600000 Franken zu viel.