Wegen Sparplänen der SBB Jetzt demonstrieren die Eisenbahner

Die SBB wollen 1400 Stellen abbauen. Das passt der ÖV-Gewerkschaft SEV gar nicht. Über 300 Bähnler demonstrierten am Dienstagabend vor dem SBB-Hauptsitz.

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Der Paukenschlag kam im September. Bis 2020 wollen die SBB 1400 Stellen abbauen. Insgesamt arbeiten 33’000 Menschen für das Transportunternehmen. Dem Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV), der ÖV-Gewerkschaft, passen diese Pläne gar nicht. Er hat zu einer Demonstration am Dienstagabend vor dem Hauptsitz des Staatskonzerns im Berner Wankdorfquartier aufgerufen.

Über 300 Bähnler machten ihrem Unmut Luft. «Mit der Stellenstreichung verfolgen die SBB eine Strategie der Enthumanisierung, und das während eine Verkehrszunahme in diesen Jahren prognostiziert wird», klagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. Und weiter: «Mit dem Personalabbau wird die Sicherheit des Bahnnetzes aufs Spiel gesetzt.» Der Gewerkschafter befürchtet, dass sich die Qualität des Service public weiter verschlechtern werde.

Zudem ist die Gewerkschaft über die vorgesehene Lohnsenkung von 0,8 Prozent erzürnt. «Diese Senkung trifft die Mitarbeitenden mit tiefen Löhnen mit voller Wucht. Also jene, für die jeder Franken zählt», wettert Avallone.

Die Gewerkschaft plant weitere Aktionen, sollten die SBB nicht einlenken. «Heute haben wir einen ersten Pflock eingeschlagen», so Avallone. (bam)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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1 Kommentare
  • Hans  Leuchli aus Vellerat
    23.11.2016
    Bleibt doch mal eine Woche daheim. Das Personal unserer Bahn kann einem leid tun. Aber man muss halt mal die Samthandschuhe ausziehen und dem Management zeigen wo der Hammer hängt.
    Das Management macht dies seit Jahren.