Wegen Personalmangel Co-Piloten sollen am Boden bleiben

In einer Studie will die Nasa herausfinden, ob in der zivilen Luftfahrt auf den Co-Piloten verzichtet werden kann.

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Die Luftfahrt-Branche ist sich einig: In den nächsten Jahren droht ein Pilotenmangel. Grund: Die Zahl der Passagiere nimmt deutlich schneller zu als die der Piloten. Dem Problem hat sich jetzt die Nasa angenommen. Die US-Organisation will in einer Studie herausfinden, ob künftig auf den Co-Piloten verzichtet werden kann.

Dabei will die Nasa den Co-Piloten nicht abschaffen. Er soll in Zukunft den Kapitän vom Boden aus unterstützen.

Ein Hirngespinst? Fakt ist, dass die Studie erst angelaufen ist. Die Nasa will sich dafür mindestens fünf Jahre Zeit nehmen. Zudem hat die US-Organisation nicht die Absicht, die Lösung unbedingt einzuführen. Neben der technischen Machbarkeit sei auch die Akzeptanz der Passagiere von hoher Bedeutung, erklärt die Nasa.

Aktuelle Passagierflugzeuge sind für zwei Piloten ausgestattet. Die Cockpits auszutauschen wäre laut der US-Organisation viel zu teuer, als dass der Nutzen es rechtfertigen würde.

Gemäss dem «Aero-Telegraph» liebäugelt nicht nur die Nasa mit dem Ein-Mann-Cockpit. Auch eine Arbeitsgemeinschaft der EU-Kommission, wo auch Airbus und Boeing mitmischen, prüft die Abschaffung des Kopiloten. (bam)

Publiziert am 22.12.2014 | Aktualisiert am 22.12.2014
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17 Kommentare
  • Kurt  HENSCH aus LA
    23.12.2014
    Ricco, wir haben schon all 3 zur Zeit geschlafen Bei Nacht. Autopilot flight gut
  • Willi  Schlumpf 23.12.2014
    Es kommt wie einst bei der Dampf Loki, der Heizer braucht
    es nicht mehr weil neue Technologien sie verdraengt.
  • Pierre  Nussbaumer aus Grolley
    23.12.2014
    Das wird in Kürze kommen aus den Erfahrungen der Drohnen, hat den Vorteil die beiden Piloten sind in jedem Falle wieder Aktiv da es bald zuwenig Piloten gibt.
  • Peter  Weber aus Zürich
    22.12.2014
    So billig fliegen wäre mir zu riskant.
  • Mueller  Josef , via Facebook 22.12.2014
    Alles ist möglich !
    Wer dachte vor 20 Jahren daran was heute möglich ist.