Wunder am WEF? Iran reicht Erzfeind Saudi-Arabien die Hand zum Frieden

Tauwetter in Davos: Der iranische Aussenminister Javad Zarif streckt Erzfeind Saudi-Arabien die Hand zum Frieden aus.

Tauwetter am WEF: Irans Aussenminister Javad Zarif. play

Tauwetter am WEF: Irans Aussenminister Javad Zarif.

AFP

Top 3

1 Zwei Stunden Gratis-WiFi Jetzt zieht Flughafen Zürich beim Gratis-Surfen...
2 Adieu Frankenschock Exportindustrie überwindet die Talsohle
3 Das sind die Zukunftspläne der SBB Wird Zugfahren immer teurer, Herr...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
15 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Der iranische Aussenminister Javad Zarif nutzt das WEF zu einer Charmeoffensive: «Es geht keine Gefahr vom Iran aus. In den letzten 250 Jahren ging nie Gefahr vom Iran aus», rief Zarif auf einem Podium über die Zukunft des Irans nach der Aufhebung der Sanktionen ins Publikum. Das Verteidigungsbudget des Irans sei nur 10 Prozent so hoch wie jenes von Saudi-Arabien. 

Damit machte Zarif klar, wen er als Unruhestifter im Nahen Osten sieht: Saudi-Arabien. Die Saudis hätten alles daran gesetzt, um die Umsetzung des Atomvertrages zu hintertreiben und die Region zu destablilisieren. Zudem hätten sie mit Millionen von Dollars amerikanische Politiker gekauft, damit diese im Senat Stimmung gegen Deal machten.

Das alles sei unnötig: «Es gibt keinen Grund zur Panik, meine Freunde!», sagte Zarif. Iran habe alles daran gesetzt, um die anti-saudischen Proteste im eigenen Land zu stoppen. Die Saudis sollten das respektieren und dem Iran die Hand zum Frieden strecken: «Saudi-Arabien sollte vernünftig werden.» Wenn es dem Iran gut gehe, profitiere auch Saudi-Arabien davon, versprach Zarif. «Wir sind offen für den Dialog.» 

Publiziert am 20.01.2016 | Aktualisiert am 18.04.2016
teilen
teilen
15 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

3 Kommentare
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    21.01.2016
    Saudi Arabien will seinen erzkonservativen Islam möglichst weit verbreiten. Deshalb auch das Angebot an Deutschland 200 Moscheen zu finanzieren. Für mich ist dieses Land ein Feind der freien Welt. Es ist ja allgemein bekannt, dass Saudi Arabien den IS finanziell unterstützt hat und vermutlich bis heute noch tut. Günter Munz Stuttgart
  • Peter  Hubacher 20.01.2016
    Das sind endlich gute Ansätze. Wenn Iran und Saudi Arabien zusammen kommen, kann viel Gutes entstehen. Letztlich wollen auch die einfach gut leben und stabil wachsen. Inshallah
    • William  Quispe aus Bellinzona
      20.01.2016
      Da gebe ich dir Recht. Nur hast du nicht zwischen den Zeilen gelesen. Die Saudis haben den US Senat in der Tasche. Und Obama schürt Unfrieden wo er nur kann. Dort liegt das grösste Problem.