Offensive bei den Mächtigen Uber-Helis und -Limousinen am WEF

Viele VIPs reisen derzeit nach Davos an das Weltwirtschaftsforum WEF. Da wittert Uber ein Geschäft: Das Unternehmen lanciert dort den Limousinendienst Uber Black. Doch nicht nur das. Auch einen Heli-Dienst solls geben.

Uber möchte den VIPs am Weltwirtschaftsforum in Davos Limousinen und Helikopter vermitteln. play
Uber möchte den VIPs am Weltwirtschaftsforum in Davos Limousinen und Helikopter vermitteln. AP Photo/Eric Risberg

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Hochrangige Politiker, Wirtschaftsführer und Hollywood-Stars begeben sich allmählich nach Davos, um am diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) teilzunehmen. Es startet offiziell morgen.

Viele lassen sich in Taxis oder Limousinen chauffieren. Den klassischen Transportunternehmen im Skiort macht jetzt neu auch der Fahrdienstvermittler Uber Konkurrenz.

Limousinen-Angebot exklusiv fürs WEF

Uber Black, das Limousinen-Angebot von Uber, werde exklusiv vom 19. bis zum 24. Januar in und um Davos erhältlich sein, kündigt Uber-Sprecher Ali Azimi gegenüber BLICK an.

Alle buchbaren Fahrzeuge entsprechen den Vorgaben zur Emissionsgrenze während des WEF gemäss Uber. Dazu gehören beispielsweise die Fahrzeugtypen Tesla und Mercedes E-Klasse.

Azimi sagt, die Kommission, die man von den Fahrern kassiert, betrage 25 Prozent. Preislich sind die Limousinen leicht teurer als die Davoser Taxis. «Es ist immerhin ein Premium-Angebot», rechtfertigt Azimi die Preise.

Fürs WEF solls auch Helis geben

Manche Promis bevorzugen jedoch den Luftweg. Und auch hier will Uber mitmischen. Am 20. und 21. Januar können Kunden einen «UberChopper» bestellen, einen Helikopter.

Es handelt sich um eine Zusammenarbeit mit BB Heli AG mit Sitz in Niederglatt (ZH). Ein Transferflug von Davos nach Zürich soll knapp 2'000 Franken kosten. Bisher wurde der Dienst schon zweimal am Filmfestival in Cannes (F) angeboten.

«Es geht nicht um den Gewinn»

Uber-Sprecher Azimi gibt zu, dass der Gewinn nicht im Zentrum steht. «Wir wollen unseren Nutzern einen zusätzlichen Service anbieten. Lokale Helikopterflieger können höchstens von unserem Dienst profitieren, weil sie dadurch bekannter werden.»

Publiziert am 19.01.2016 | Aktualisiert am 17.03.2016
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6 Kommentare
  • Samuel  Jackson 19.01.2016
    Der Kuchen wird nicht grösser, aber man versucht krampfhaft einander auszuspielen und bietet neue VIP Services Premium Cars mit Cuplis an Die Gier schreitet in jedem Business Bereich voran. Wir fressen uns selber auf!
  • Peter  Leo 19.01.2016
    Das ganze Davoser Affentheater zeigt die Dekadenz der heutigen Welt. Schönreden, Selbstdarstellung im Scheinwerferlicht. Tausende Tonnen Kerosin und Treibstoff verbrennen dafür. Und das ganze Sicherheitsdispositiv bezahlt wer?
  • Anna  Rusch 19.01.2016
    Wo ist dieser Ali Azimi zu Hause? Wieso kann man kurz mal diesen Service in der Schweiz anbieten? Wo versteuert er diesen Einsatz?
    • Beat  Steiner aus Zug
      19.01.2016
      in Zürich benutze ich nur Uber und das solange bis die Taxipreise auch in Zürich normal sind.
  • William  Quispe aus Bellinzona
    19.01.2016
    Und ich habe gedacht, dass niemand an oder über das WEF fliegen dürfe. Amerikanische Gesellschaften anscheinend doch. Ist einfach eine Schande, dass man Uber nicht endlich in die Schranken weist.
    • Gerda  Strasser , via Facebook 19.01.2016
      BB Heli ist ein Schweizer Unternehmen und am Flughafen Zürich schon lange domiziliert.