Anti-WEF-Demo in Zürich Polizei nimmt 34 Linksautonome fest

ZÜRICH - Die «Züri-Bar» und das «Kon-Tiki» im Zürcher Niederdorf gibt es nicht mehr. Heute aber wurden die Lokale als Teil einer Gegenveranstaltung zum WEF in Davos von Linksautonomen besetzt. Die Polizei hat die Bars geräumt.

«Züri-Bar» und «Kon-Tiki» wurden heute besetzt. play

«Züri-Bar» und «Kon-Tiki» wurden heute besetzt.

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Aufruhr im Zürcher Niederdorf: Gegen Mittag brechen «mehrere Personen aus dem linksautonomen Umfeld» in die «Züri-Bar» und ins «Kon-Tiki» ein und nehmen die Lokale in Beschlag. Die beiden Bars haben ihre Türen offiziell gegen Ende des vergangenen Jahres geschlossen.

Die Aktivisten kamen hier aber trotzdem für eine Gegenveranstaltung zum World Economic Forum (WEF) von kommender Woche in Davos GR zusammen. Unter anderem hat die Organisation «Revolutionärer Aufbau» auf ihrer Website dazu aufgerufen.

 

Wie die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt, waren in den Barräumlichkeiten und den dazugehörigen Nebenräumen noch Inventar und alkoholische Getränke «im Wert von mehreren 10'000 Franken». Zudem stellte der Liegenschaftsbesitzer – die Stockwerke oberhalb der Bars sind bewohnt – Strafantrag wegen Hausfriedensbruch. Die Polizei rückte aus, räumte die Bars und nahm die 34 Eindringlinge vorläufig fest. Sie werden angezeigt.

Der Einsatz sei «friedlich» und «ohne Zwischenfälle» verlaufen. Wie «nzz.ch» schreibt, wäre aber ein Wasserwerfer bereit gewesen.

Die Niederdorfstrasse war rund um die «Züri-Bar» und das «Kon-Tiki» bis 18.30 Uhr gesperrt. (lex)

Publiziert am 16.01.2016 | Aktualisiert am 20.01.2016
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1 Kommentare
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    17.01.2016
    "Linksautonome" manchmal auch "Linksaktivisten" oder "Linkschaoten"
    Und dann;
    "Revolutionärer Aufbau"?
    Warum nennt man sie nicht einfach beim Namen was sie eigentlich sind.

    Linksextreme und Revolutionärer Untergang.

    Wenn die Heimatschützer Rechtsextreme sind sollte es doch nicht so schwer sein hier das gleiche Vokabular zu benutzen.
    Welcher Richter aber entscheidet jetzt über das Strafmass des Verbrechens?
    Der in Zürich oder der in Strassburg?
    Hausfriedensbruch ist klar keine Bagatelle.